Administratoren müssen damit rechnen, dass für Microsoft-Systeme und -Lösungen künftig deutlich mehr Sicherheitsupdates veröffentlicht werden. Da Microsoft zunehmend auf künstliche Intelligenz setzt, um Sicherheitslecks ausfindig zu machen, werden mehr Sicherheitsprobleme identifiziert, lässt der Konzern in einem
Blog Post verlauten.
"Das Tempo, mit dem Sicherheitslücken aufgedeckt werden, verändert sich mit den Fortschritten im KI-Bereich. Diese ermöglichen es, mehr Probleme schneller und über grössere Code-Bereiche zu finden, dies dank neuer Mechanismen, die sowohl die Aufdeckung als auch die Analyse beschleunigen." Obwohl KI bei der Schwachstellenaufdeckung eine stetig wichtigere Rolle spielt, versichert
Microsoft, dass Menschen die vorgeschlagenen Korrekturen und Änderungen prüfen und validieren werden, bevor diese veröffentlicht werden.
Unter dem Strich wird die Entwicklung laut Microsoft dazu führen, dass Kunden in jedem monatlichen Patch-Tuesday-Release wahrscheinlich mehr Sicherheitsupdates zur Behebung neu entdeckter Sicherheitslücken erhalten werden. Ob auch mit mehr ausserplanmässigen Veröffentlichungen von Security-Updates gerechnet werden muss, lässt der Konzern offen.
(rd)