Nachdem Microsoft vergangene Woche wie jeden Monat Patches und Updates für die zahllosen Produkte ausgeliefert hat, machen sich auch diesmal wieder diverse Störungen bemerkbar. Wie Günther Born in seinem
Blog unlängst zusammengetragen hat, betreffen diese unmotiviert ausgelöste Bitlocker-Abfragen, Fehler bei der Installation inklusive Blue-Screen-Meldungen oder nicht funktionierende Startmenüs.
Wie nun "Neowin"
berichtet, gesellt sich zu diesen grösseren und kleineren Problemen ein weiterer Bock, der die OLE-Automation der Office-Anwendungen betrifft. Während zu den eingangs genannten Störungen keine Bestätigung vorliegt, hat Microsoft die Probleme mit den Office-Apps mittlerweile eingeräumt. Wie der Konzern auf seinen
Support-Seiten eingesteht, kann das kumulative Windows-11-Update KB5094126 unter Umständen dafür verantwortlich sein, dass Drittanwendungen nicht mehr in der Lage sind, via OLE-Automation Office-Apps wie Word oder Excel zu starten. Teilweise werden Dokumente nicht geladen, teilweise schlägt bereits der Start der Anwendung fehl. Zu den betroffenen Applikationen zählen neben Word und Excel alle Apps der Office-Suite.
Laut Microsoft wird an einer Lösung gearbeitet und ein Fix soll mit einem künftigen Update bereitgestellt werden. Als Übergangslösung empfiehlt
Microsoft, die App direkt und nicht aus der Drittanwendung heraus zu starten. Ein weiterer Workaround wird offenbar nur Business-Kunden zur Verfügung gestellt, die hiefür einen Support Case eröffnen sollen.
(rd)