Mit GPT-5.6 stellt
OpenAI eine neue Modellreihe mit den drei Varianten Sol, Terra und Luna vor. Sol ist das stärkste Modell der Reihe, Terra soll eine gute Mischung aus Leistung und Kosten bieten und Luna ist auf schnelle Antworten zu möglichst tiefen Kosten ausgelegt.
GPT-5.6 Sol richtet sich an Aufgaben, bei denen viel Leistung gefragt ist. OpenAI nennt vor allem Programmierung, wissenschaftliche Auswertungen und Cybersicherheit. Bei Code-Aufgaben soll Sol besser planen, Werkzeuge nutzen und Ergebnisse prüfen können. Zudem kann das Modell bei schwierigen Aufgaben mehr Zeit für die Analyse verwenden. Das Flaggschiff sei zudem mit dem bisher stärksten Sicherheitspaket des Unternehmens ausgestattet. Verstärkt wurden laut
Mitteilung unter anderem die Schutzmechanismen bei Anfragen, die auf Angriffe abzielen, etwa beim Ausnutzen von Sicherheitslücken, beim Erstellen von Schadcode oder bei Versuchen, die Regeln des Modells zu umgehen.
Terra ist für Nutzer und Entwickler gedacht, die nicht immer das stärkste Modell benötigen. Die Leistung soll ungefähr auf dem Niveau der GPT-5.5-Serie liegen, der Preis aber rund halb so hoch sein. Luna ist die günstigste und schnellste Variante der Reihe. Das Modell soll dort zum Einsatz kommen, wo viele Anfragen schnell und möglichst günstig verarbeitet werden müssen.
Zunächst sind die GPT-5.6-Modelle über die API und Codex für ausgewählte Partner und Organisationen verfügbar. In den kommenden Wochen sollen Sol, Terra und Luna breiter für ChatGPT, Codex und die API ausgerollt werden. Für die API nennt OpenAI Preise pro 1 Million Tokens von 5 Dollar für Eingaben und 30 Dollar für Ausgaben bei Sol, 2.50 und 15 Dollar bei Terra sowie 1 und 6 Dollar bei Luna.
(dow)