Die Model Capability Initiative von
Meta, mit der Tastatur- und Mauseingaben von Mitarbeitern für KI-Training erfasst werden ("Swiss IT Magazine"
berichtete), wird vorerst gestoppt, nachdem über das Programm erfasste Mitarbeiterdaten innerhalb des Unternehmens durch ein Leck zugänglich geworden sind. Das berichtet "
Business Insider" unter Berufung auf interne Screenshots. Ein Meta-Sprecher bestätigte den Vorfall und erklärte, das Unternehmen untersuche die Angelegenheit.
Laut dem Bericht waren unter anderem private Gespräche, Leistungsdaten und Protokolle von Mitarbeitern betroffen. Der Vorfall soll intern als SEV 2 eingestuft worden sein, wobei 0 die höchste Schwere und 5 die niedrigste Schwere darstellt. Der Konzern habe derzeit keine Hinweise darauf, dass Mitarbeiter unrechtmässig auf die Daten zugegriffen hätten.
Schon zuvor musste Meta auf einen internen Widerstand reagieren und Pausen sowie Ausnahmen für das Tracking vorsehen ("Swiss IT Magazine"
berichtete). Das aktuelle Datenleck dürfte die Kritik am Programm nun weiter verstärken, weil laut Bericht gerade jene Daten nicht ausreichend geschützt waren, deren Erfassung intern schon zuvor umstritten war.
(dow)