Es klingt ein bisschen wie eine Dystopie:
Meta beginnt damit, die Tastaturanschläge und die Mausbewegungen seiner Angestellten aufzuzeichnen, wie "Reuters"
berichtet. Wenig überraschend passiert das für den Moment nur in den USA, wo die Überwachung der Mitarbeiter weitgehend unreguliert ist. In Europa würde hingegen wohl schnell der Arbeitnehmerschutz ziehen. Aufgezeichnet wird mit dem neuen Tool namens Model Capability Initiative (MCI) neben Tastaturanschlägen und den Mausbewegungen und -klicks auch der gesamte Bildschirm in Form regelmässiger Screenshots à la Microsoft Recall.
Der Grund: Das Sammeln von Trainingsdaten für KI-Modelle. Laut dem Bericht sei es insbesondere schwer, das Verhalten von Menschen am Computer zu reproduzieren. Laut einem Memo von Meta-CTO Andrew Bosworth sei das besonders für die Entwicklung von KI-Agents wichtig, die schliesslich Aufgaben von Menschen übernehmen sollen, während diese in eine Management- und Controlling-Rolle schlüpfen.
Weiter versichert Meta seinen Angestellten, dass die via Keylogger gesammelten Daten niemals für Bewertungen von Mitarbeitenden oder irgendeinen anderen Zweck als das KI-Training genutzt werden würden.
(win)