Apple will mit der
Apple Watch eines Tages erhöhte Blutzuckerwerte erkennen, ohne dass Nutzerinnen und Nutzer dafür Blut abnehmen oder sich in den Finger stechen müssen. Eine solche nicht-invasive Glukosemessung würde also nicht direkt mit einer Blutprobe arbeiten, sondern über Sensoren am Handgelenk versuchen, Veränderungen im Körper zu erfassen. Wie "
9to5mac" unter Berufung auf Bloomberg-Journalist Mark Gurman (
Paywall) berichtet, hat das langjährige Projekt nun einen neuen Leiter erhalten.
Die Verantwortung liegt neu bei Zongjian Chen, einem leitenden Ingenieur aus Apples Advanced Technologies Group. Zuvor wurde das Projekt von Tim Millet geführt, dem Leiter der Plattformarchitektur. Innerhalb von Apple soll der Wechsel als positives Zeichen verstanden werden, weil Chen laut dem Bericht als jemand gilt, der Technologien in Richtung eines fertigen Produkts bringen kann.
Das Projekt selbst reicht offenbar bis in die Zeit von Steve Jobs zurück. Das Unternehmen verfolgt dabei das Ziel, Sensoren zu entwickeln, die erhöhte Blutzuckerwerte erkennen können, ohne klassische Messmethoden wie Fingerstich oder Blutentnahme zu benötigen. Für die Apple Watch wäre eine solche Funktion ein grosser Schritt im Gesundheitsbereich.
Ein baldiger Marktstart lässt sich daraus aber nicht ableiten. Laut dem Bericht bedeutet der Wechsel in der Projektleitung nicht, dass die Apple Watch noch dieses oder nächstes Jahr eine nicht-invasive Glukosemessung erhält. Bis zu einer möglichen Einführung könnten weiterhin mehrere Jahre vergehen.
(dow)