Onlyoffice hat die Open-Source-Office-Suite
Onlyoffice Docs in Version 9.4 veröffentlicht, verfügbar als Desktop-App oder online. Mit der neuen Ausgabe macht der Anbieter bei der Community Edition Schluss mit dem bisherigen Limit von 20 gleichzeitigen Verbindungen. Wie Onlyoffice weiter ausführt, wurde die Architektur auf einen einzelnen Prozess konsolidiert, und Abhängigkeiten von RabbitMQ und Datenbanken wurden eliminiert. Damit soll ich die Software nun auch auf weniger leistungsfähigen Systemen problemlos betreiben lassen.
In der neuen Version wurde das Formularmanagement stark überarbeitet. Empfänger können direkt im Editor zugewiesen werden, der Ausfüllstatus eines Formulars lässt sich zentral nachverfolgen. Der Umweg über externe Tools bei der Koordinierung von Formularprozessen soll damit überflüssig werden. Der Präsentationseditor wartet mit 25 neuen Folienthemen auf, dazu kommen 20 neue Folienübergänge für dynamischer gestaltete Präsentationen. Weitere Verbesserungen betreffen den Tabelleneditor (neu mit Dark-Document-Modus mit abgedunkeltem Zellenhintergrund), das Editieren von Diagrammen sowie erweiterte Optionen zum Einfügen von Inhalten in mehreren Editoren der Suite.
Neben diesen technischen Neuerungen offeriert Onlyoffice die Suite nun mit klareren Lizenzbedingungen unter der Open-Source-Lizenz AGPLv3. Dadurch sollen die Vorgaben zur Attribution und zur Kennzeichnung modifizierte Versionen klar werden – Anfang April 2026 kam es zu Vorwürfen, dass das auf Homeoffice basierende Projekt Euro-Office die bisherigen Lizenzbedingungen verletzt ("Swiss IT Magazine"
berichtete).
Onlyoffice Docs 9.4 für Windows steht in unserer Freeware Library
zum Download bereit.
(ubi)