Red Hat will den Weg von der lokalen Entwicklung bis zum produktiven Einsatz von KI-Agenten vereinfachen. Dafür stellt das Unternehmen
Red Hat Desktop bereit und erweitert die Red Hat Advanced Developer Suite. Entwickler sollen Agenten damit auf dem eigenen Rechner erstellen, testen und anschliessend über Red Hat OpenShift in produktive Umgebungen bringen können.
Red Hat Desktop bietet neu kommerziellen Support für die Red-Hat-Version von Podman Desktop. Damit erhalten Entwickler eine unterstützte Grundlage für lokale Container- und KI-Entwicklung. Ebenfalls neu ist ein isoliertes Sandboxing für KI-Agenten. Damit können Agenten in einer geschützten Umgebung getestet werden, ohne dass unerwünschte Aktionen direkt Auswirkungen auf das Betriebssystem haben.
Auch die Red Hat Advanced Developer Suite erhält neue Sicherheits- und Entwicklungsfunktionen. Dazu gehören eine Trusted Software Factory für eine besser abgesicherte Software-Lieferkette, geprüfte Libraries für die Entwicklung sowie KI-gestützte Exploit Intelligence. Diese soll erkennen, ob eine gemeldete Schwachstelle in einer laufenden Anwendung wirklich ein Risiko darstellt. Sicherheitsprobleme sollen sich dadurch nach ihrem realen Risiko priorisieren und gezielter beheben lassen.
Ausgebaut wird zudem Red Hat OpenShift Dev Spaces. Neu ist unter anderem der Coding-Assistent Kiro von
AWS als Technical Preview verfügbar. Er ergänzt bestehende Werkzeuge wie
Microsoft Copilot und Claude CLI. Unternehmen sollen dadurch weiterhin flexibel wählen können, welche Entwickler-Tools zu ihren Anforderungen passen.
(dow)