Bei der Entwickler- und Versionsverwaltungsplattform
Github werden seit Neuestem Anwenderdaten für das Training der KI-Modelle verwendet. Wie Githubs Chief Product Officer Mario Rodriguez in einem Blogpost
ankündigt, erfolgt die Verwendung automatisch und Nutzer müssen sich aktiv austragen.
So werden ab dem 24. April alle Interaktionen, datenspezifischen Eingaben und Ausgaben wie auch Anwender-Interaktionen und Feedback für das KI-Training genutzt. Im Detail sollen nachfolgende Daten ausgewertet werden:
• Akzeptierte oder geänderte Ergebnisse
• An Github gesendete Eingaben inklusive der übermittelten Code Snippets
• Der Code-Kontext rund um die Cursor-Position
• Vom User verfasste Kommentare und Dokumentationen
• Dateinamen, Repository-Strukturen und Navigationsmuster
• Interaktionen mit Copilot-Funktionen inklusive Chats
• Anwender-Feedback inklusive akzeptierter oder geänderter Ausgaben
Betroffen sind nicht nur die Gratis-Nutzer, sondern auch die Pro- und Pro+-Abonnenten. Ausgenommen sind einzig Copilot-Business- und Copilot-Enterprise-Kunden. Wer keinen Wert darauf legt, dass seine Daten fürs KI-Training genutzt werden, muss in den Einstellungen unter Privatsphäre die betreffende Option aktivieren. Nutzer, die in den Einstellungen zuvor schon bestimmt haben, dass Github seine Daten nicht für Produktverbesserungen nutzen darf, deren Daten werden auch nicht fürs KI-Training verwendet. Dasselbe gilt für Anwender, die in den Copilot-Einstellungen die Nutzung persönlicher Daten durch KI-Modelle untersagt haben.
(rd)