Die Verwaltung von Deutschland arbeitet fortan mit ODF (OpenDocument Format) statt Microsofts OOXML-Format (Office Open XML) als Standard-Dateiformat. Damit werden die Microsoft-Dateiformate als Standard gekippt. ODF ist damit nun Teil des
"Deutschland-Stacks" des deutschen IT-Planungsrates, einem sich ständig weiterentwickelndem Rahmenwerk für IT-Standards innerhalb der deutschen Verwaltungseinheiten. Das Land will sich beim Deutschland-Stack bewusst auf Lösungen konzentrieren, welche die digitale Souveränität und die Unabhängigkeit stützen.
Wie in einem zugehörigen
Blogbeitrag der Libreoffice-Macher (Document Foundation) zu lesen ist (
via "Borncity"), gebe es mittlerweile keine Ausreden mehr, den Wechsel nicht zu vollziehen. ODF sei heute ausgereift genug und vor allem wirklich offen – im Gegensatz zum XML-basierten Microsoft-Format. Redmond positioniere dieses zwar gerne als Standard, in Wahrheit finde aber selbstverständlich ein Lock-in statt. Weiter biete das Format tatsächliche Interoperabilität im Gegensatz zur Microsoft-Variante.
(win)