Diese Woche wurde bekannt, dass Googles Chrome-Browser auf geeigneten Geräten ungefragt ein 4 GB grosses KI-Modell herunterlädt und lokal speichert ("Swiss IT Magazine"
berichtete). Konkret geht es um die Datei weights.bin, die im Chrome-Verzeichnis OptGuideOnDeviceModel abgelegt wird und Daten für Googles lokales KI-Modell Gemini Nano enthält.
Wie jetzt "Neowin"
berichtet, lässt sich dem Verhalten mit einem einfachen Registry-Eingriff Einhalt gebieten, was sich insbesondere für User auszahlt, die auf die KI-Nutzung keinen Wert legen oder die an Speicherplatzmangel leiden.
So existiert in Microsofts Edge-Browser, der ebenfalls auf Chromium basiert, eine ähnliche Funktion, die sich allerdings via Gruppenrichtlinie oder Registry-Eingriff deaktivieren lässt. Da die beiden Browser auf derselben Architektur aufbauen, funktioniert der Eingriff auch in Chome und vermag auch da die KI-Downloads zu steuern.
Um in Chrome den Download zu deaktivieren, muss unter HKLM SOFTWARE Policies
Google Chrome der Wert des Schlüssels "GenAILocalFoundationalModelSettings" auf 1 gesetzt werden. Die betreffende Edge-Einstellung findet sich unter HKLM SOFTWARE Policies Microsoft Edge.
(rd)