Der Bund sucht Dienstleister für die Bereiche Daten und künstliche Intelligenz. Budgetiert wurden hierfür 57 Millionen Franken, die zugehörige Ausschreibung auf der Beschaffungsplattform Simap wurde unlängst
aufgeschaltet. Es geht dabei um den 5-jährigen Zeitraum zwischen 2026 und 2031.
Die Ausschreibung wurde in zwei Lose aufgeteilt. Das Los 1 dreht sich um das Thema Daten – gesucht sind also etwa Leistungen in den Bereichen Datengouvernanz, Datenmanagement und Standardisierung. 34 der 57 Millionen Franken sollen in diesen Bereich fliessen.
Im Los 2, mit einem Umfang von 23 Millionen Franken, werden Dienstleister für den Bereich KI gesucht. Zu den hierzu genannten Disziplinen gehören etwa KI-Entwicklung & Datenanalyse, KI-Strategie, KI-Governance sowie Unterstützung der Verwaltungseinheiten für die Teilstrategie "Einsatz von KI-Systemen in der Bundesverwaltung". Bei beiden Losen sollen jeweils sieben Anbieterinnen ausgesucht werden, welche die Zuschlagskriterien am besten erfüllen.
Die Bundeskanzlei (BK) zeichnet gemeinsam mit dem Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) für die Ausschreibung verantwortlich. Die BK betont im Rahmen der Ankündigung denn auch, dass insbesondere KMU und Start-ups Angebote in Betracht ziehen sollten. Gute Mittel für solche Unternehmen ist die Teilnahme etwa mit der Formung von Bietergemeinschaften oder einem Auftritt Subunternehmerinnen eines anderen Anbieters.
Die Fragerunde zur Ausschreibung ist eröffnet und läuft bis zum 17. April. Die Angebote selbst müssen bis zum 4. Mai eingereicht werden. Eine Entscheidung wollen die BK und das BBL bis Ende Juni 2026 treffen, falls viele Angebote eingehen könnte die Evaluierung gegebenenfalls aber auch etwas länger dauern. Ab Q3 2026 sollen die ausgewählten Anbieter dann mit der Arbeit loslegen können.
(win)