Der Bund investiert derzeit viel in die digitale Transformation seiner Strukturen und beschafft sich dafür Expertenwissen im Qualitäts- und Risikomanagement (QRM) für Informatikvorhaben. Konkret geht es um einen grossen Zuschlag für einen Rahmenvertrag, der im Rahmen einer WTO-Ausschreibung jüngst vergeben wurde, wie die Bundeskanzlei (BK) verkündet. Der Rahmenvertrag ermögliche allen Ämtern der zentralen Bundesregierung, bei Bedarf rasch auf passende Fachleute zugreifen zu können, wie die BK weiter schreibt.
Der maximale Kostenrahmen bis 2031 für die Leistungen beträgt 20 Millionen Franken, es gibt zehn Zuschlagsempfänger. Der Bund kann die Leistungen unter diesen selbst aufteilen und nach Bedarf beziehen, es gibt keine Pflicht, die Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Wird das Kostendach nicht aufgebraucht, behält man es sich vor, die Rahmenverträge um maximal zwei weitere Jahre zu verlängern. Eine Erhöhung des Kostendachs ist ausgeschlossen, wie weiter betont wird.
Im Rahmen
der Ausschreibung "QRM-26" sind 14 Angebote eingegangen. Die zehn Zuschlagsempfänger aus diesen sind: Amstein + Walthert Progress, Baeriswyl Tschanz & Partner, BEG Impact, BKI,
CSP AG Competence Solutions Projects,
Eraneos Switzerland, Ernst & Young,
Ironforge Consulting, Linkin und Rexult.
(win)