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Bundesrat plant neue Gesetze für kritische Infrastrukturen
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Bundesrat plant neue Gesetze für kritische Infrastrukturen

Der Bundesrat treibt neue Gesetzesentwürfe voran, um kritische Infrastrukturen in der Schweiz besser gegen Ausfälle zu schützen und zentrale digitale Daten besser abzusichern. Bis Ende 2026 sollen die Eckwerte für zwei Vorlagen vorliegen.
20. Februar 2026

     

Die Landesregierung will die Widerstandsfähigkeit kritischer Systeme erhöhen und den Schutz wichtiger digitaler Daten ausbauen und lässt dafür zwei Gesetzesprojekte vorbereiten. Wie das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) mitteilt, hat der Bundesrat am 18. Februar 2026 entschieden, die Arbeiten in Umsetzung zweier überwiesener Motionen voranzutreiben.

Die Motion 23.3001 "Zeitgemässe Rechtsgrundlagen für den Schutz kritischer Infrastrukturen" verlangt laut Bericht angepasste Rechtsgrundlagen, damit der Bund verbindliche Vorgaben zur Ausfallsicherheit und zur Störungsbehebung erlassen kann. Die Motion 23.3002 "Mehr Sicherheit bei den wichtigsten digitalen Daten der Schweiz" zielt gemäss Mitteilung auf Vorgaben, wie sicherheitsrelevante Daten von Bund, Kantonen und Betreiberinnen kritischer Infrastrukturen besser geschützt werden können.


Als kritische Infrastrukturen nennt das BACS essenzielle Dienstleistungs- und Versorgungssysteme, etwa Stromversorgung, medizinische Versorgung und Telekommunikation. Das VBS soll laut Bundesratsentscheid in Zusammenarbeit mit WBF, UVEK, EFD und EJPD bis Ende 2026 die Eckwerte für zwei Gesetzesentwürfe erarbeiten und eine Regulierungsfolgeabschätzung durchführen. (dow)


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