Dass Speicher für PCs und Laptops in den letzten Monaten massiv teurer wurde und die Preise vermutlich auch weiter steigen werden, dürfte allgemein bekannt sein. Jetzt soll es
laut dem koreanischen Branchenmagazin "ETNews" auch Prozessoren treffen, genauer gesagt die CPUs von
Intel für den Einsatz in PCs. Dem Bericht nach hat Intel gegenüber Grosskunden verlauten lassen, dass der Preis für solche Prozessoren per Ende März um 10 Prozent steigen wird. Zusammen mit dem Anstieg der Speicherpreise könnte es dazu kommen, dass bei den Herstellern Speicher und CPU für bis gegen 60 Prozent der gesamten Komponentenkosten verantwortlich sein werden.
Die PC-Hersteller dürften darauf mit Preissteigerungen für ihre Endprodukte reagieren. Mit anderen Worten: PCs und Laptops könnten in den kommenden Monaten um 30 Prozent oder mehr teurer werden. Auch wer seinen PC aus Komponenten selbst zusammenstellt, wird von den enormen Preissteigerungen betroffen sein. Denn Intel hat im Geschäft mit CPUs für PCs einen Marktanteil von rund 70 Prozent, den Rest teilen sich AMD und Qualcomm auf. Und bei Intel dürften wohl auch die Preise der separat verkauften Prozessoren für den PC-Eigenbau deutlich steigen.
(ubi)