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Speicher(preis)-Krise schreitet munter voran
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Speicher(preis)-Krise schreitet munter voran

Vom Juli 2025 bis zum Januar 2026 stiegen die Preise für DRAM-Module im deutschen Detailhandel pro Monat um bis zu 93 Prozent. Auch interne SSDs und sogar Harddisks wurden in dem Zeitraum deutlich teurer.
20. Januar 2026

     

Dass die Preise für DRAM-Module und SSDs sich in den letzten Monaten geradezu explosionsartig gesteigert haben, dürfte sattsam bekannt sein. "3DCenter.org" hat auf Basis von Preisdaten des Vergleichsportals "Geizhals.de" einen Speicherkrisen-Preisindex erstellt, der die Preisentwicklung für verschiedene Arten von Arbeits- und Massenspeicher im deutschen Detailhandel seit Juli 2025 verfolgt. Der Preisanstieg in der Schweiz dürfte sich in ähnlichem Rahmen bewegen.

So stieg zum Beispiel der Preis für zwei Module 16GB DDR5-6000-RAM im beobachteten Zeitraum um 427 Prozent – der Rekordwert in der Tabelle. Allein vom Dezember 2025 auf Januar 2026 war für dieses Produkt ein Anstieg von 31 Prozent zu verzeichnen. Andere RAM-Bausteine wurden seit Mitte 2025 zwischen 227 und 401 Prozent teurer. Das grösste Preisplus zwischen Dezember 2025 und Januar 2026 ist mit 56 Prozent bei 2x32GB DDR5/6000 CL28 zu verzeichnen. Bei DDR5-Speicher für Desktop-Systeme lag die Preissteigerung von Juli 2025 bis Januar 2026 für 20 beobachtete Produkte gemittelt bei 340 Prozent. Im Fall von DDR3- und DDR4-RAM stiegen die Preise zwar ebenfalls deutlich, aber insgesamt weniger stark als bei der neuesten RAM-Generation.


Aber nicht nur RAM, sondern auch interne SSDs wurden markant teurer, wenn auch auf einem etwas niedrigeren Niveau. Über den Zeitraum vom Juli 2025 bis zum Januar 2026 gemittelt betrug die Preissteigerung 79 Prozent. Je nach Produkt variiert dieser Wert zwischen 9 (1 TB M.2 PCIe5 mit DRAM) und 200 Prozent (1 TB M.2 PCIe3 mit DRAM). Noch geringer fällt der Preisanstieg bei internen Harddisks aus, diese wurden im Beobachtungszeitraum im Schnitt um 53 Prozent teurer. (ubi)


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