Asus nimmt zwei Geforce-Modelle vorzeitig aus der Produktion, weil die Beschaffung von Speicher schwierig und die Herstellung dadurch zunehmend unrentabel wird. Wie "
Winfuture" unter Berufung auf den YouTube-Kanal "
Hardware Unboxed" berichtet, habe
Asus bestätigt, dass die RTX 5070 Ti kaum noch lieferbar sei und deshalb vorzeitig den Status "End of Life" erhalten habe, weitere Produktion sei vorerst nicht geplant.
Laut "Hardware Unboxed" hätten Händler in Australien zudem bestätigt, dass die RTX 5070 Ti bereits nicht mehr über Distributoren verfügbar sei und voraussichtlich im ersten Quartal aus dem Sortiment verschwinde. Dem Bericht zufolge stehe auch die RTX 5060 Ti mit 16 Gigabyte kurz davor, und Asus habe angekündigt, keine weiteren Chargen zu fertigen.
Als Hintergrund nennt der Bericht die anhaltende "Speicherkrise", die auch mit dem KI-Boom zusammenhängt, weil Hersteller Kapazitäten in Richtung High Bandwidth Memory verlagern. Diese führen zu steigenden Preisen bei klassischen RAM-Modulen, SSDs und GPUs.
Update 21.01.2026: Asus dementiert
Asus hat den beschriebenen Sachverhalt mittlerweile dementiert. Der Hersteller
schreibt:
"Wir möchten die jüngsten Berichte über die
Asus GeForce RTX 5070 Ti und RTX 5060 Ti 16 GB klarstellen. Bestimmte Medien haben möglicherweise unvollständige Informationen von einem Asus-PR-Vertreter zu diesen Produkten erhalten.
Die Geforce RTX 5070 Ti und Geforce RTX 5060 Ti 16 GB wurden weder eingestellt noch als End-of-Life (EOL) gekennzeichnet. Asus hat keine Pläne, den Verkauf dieser Modelle einzustellen.
Die aktuellen Schwankungen im Angebot beider Produkte sind in erster Linie auf Engpässe bei der Speicherversorgung zurückzuführen, die sich vorübergehend auf die Produktionsleistung und die Nachschubzyklen ausgewirkt haben. Infolgedessen kann die Verfügbarkeit in bestimmten Märkten eingeschränkt erscheinen, was jedoch nicht als Produktionsstopp oder Produktabkündigung interpretiert werden sollte.
Asus wird die Geforce RTX 5070 Ti und RTX 5060 Ti 16 GB weiterhin unterstützen und arbeitet eng mit Partnern zusammen, um die Versorgung zu stabilisieren, sobald sich die Bedingungen verbessern."
(dow)