Manche Office- und Microsoft-365-Nutzer setzen für nicht allzu komplizierte Datenbank-Anwendungen nach wie vor auf Access. Jetzt kündigt
Microsoft an, eine beliebte Access-Komponente in den Ruhestand zu versetzen – mit Folgen für zahlreiche Office-Versionen. Betroffen ist das Standalone-Tool Database Compare, das dazu dient, zwei Access-Datenbanken in einer Gegenüberstellung zu vergleichen und so zum Beispiel Änderungen am Datenbankschema zu identifizieren.
Ab dem 21. Juni 2026 wird Database Compare nicht mehr zusammen mit Office verteilt und nicht mehr unterstützt. Betroffen sind die Access-Versionen 2019 (Volumenlizenz und Enterprise), 2021, 2024 sowie Microsoft-365-Abos. Auch in den Standalone-Office-Versionen 2021 und 2024 mit immerwährender Lizenz ist das Tool künftig nicht mehr enthalten.
Im
Access Blog begründet Microsoft der Rückzug damit, dass Database Compare Abhängigkeiten zu Komponenten aufweise, die nicht mehr verfügbar seien oder in verschiedenen Office-Versionen nicht mehr zuverlässig gestartet werden könnten. Der Blogpost schlägt Migrationspfade vor und empfiehlt Alternativen von Drittherstellern wie etwa Accessdiff, Accdbmerge oder Total Access Detective.
(ubi)