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Microsoft kündigt Datenbanktools für SCOM ab
Quelle: AliFuat – stock.adobe.com

Microsoft kündigt Datenbanktools für SCOM ab

Die Analysetools SQL Server Reporting Services, Power BI Report Server und SQL Server Analysis Services für den SCOM gelten ab sofort als veraltet. Kunden sollen auf Azure-basierte Alternativen umstellen.
20. Januar 2026

     

Microsoft hat verschiedene Datenbanktools für veraltet erklärt, die als Management Packs für den System Center Operations Manager (SCOM) verfügbar sind. Betroffen sind die SQL Server Reporting Services (SSRS), der Power BI Report Server (PBIRS) und die SQL Server Analysis Services (SSAS). Diese Pakete sind nur noch bis Januar 2027 verfügbar und werden danach nicht mehr unterstützt. Es wird keine Updates mehr geben, auch keine Unterstützung für SQL Server 2025 oder SCOM 2025. Die bestehenden Management Packs bieten bloss Support für SCOM 2019 und 2022.


Der Hersteller empfiehlt, jetzt mit der Transition zu Azure-basierten Monitoring-Lösungen zu beginnen und somit für die Zukunft einen Cloud-getriebenen Ansatz zu verfolgen. Im Zentrum stehen dabei die Produkte Azure Monitor, Azure Arc und Log Analytics. Dazu präsentiert Microsoft sechs Schritte, beginnend mit der Aktivierung von Azure Arc auf den SSRS/PBIRS- und SSAS-Servern, um diese auf Azure zu registrieren und zu verwalten. Weitere Schritte sind die Installation des Azure Monitor Agent auf jedem Arc-aktivierten Server, das Erstellen eines Log Analytics Workspace, die Definition von Data Collection Rules, die Konfiguration von Warnmeldungen und die Entwicklung von Dashboards und Berichten mithilfe von Azure Monitor Workbooks. Für die Migration von SCOM zu Azure Monitor hält Microsoft eine Anleitung bereit. (ubi)


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