Die norwegische Softwareschmiede Opera hat ihren Gamer-Browser Opera GX nun auch für Linux veröffentlicht. Die Portierung sei von der Community gewünscht worden, weshalb der Browser per sofort für die Distros Debian, Ubuntu, Fedora sowie OpenSuse zur Verfügung steht. Weiter heisst es, man habe ein langfristiges Vorhaben im Sinn und verfüge über ein dediziertes Entwicklerteam für das Bugfixing, Verbesserungen wie auch für das Engagement in den Linux-Foren der Community.
Die Linux-Version von Opera GX ermöglicht es, die RAM- und Netzwerknutzung zu begrenzen, um Spielen die nötige Performance zur Verfügung zu stellen. Dazu vermag ein Feature namens Hot Tabs Killer, ressourcenintensive Tabs zu schliessen, um weitere Ressourcen freizumachen. Daneben bietet der Browser Sidebar-Integration von Discord und Twitch, womit man mit GX Streams ansehen und chatten kann, ohne zwischen den Tabs wechseln zu müssen.
Weiter heben die Macher hervor, dass bei Opera GX keine Daten gesammelt werden und der Browser über einen Ad- und Tracker-Blocker verfüge. Dazu sei Opera GX in Europa entwickelt worden und mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kompatibel.
Der Opera-GX-Browser steht in den Formaten DEB und RPM zum
Download zur
Verfügung. Eine distributionsunabhängige Flatpak-Version befindet sich aktuell noch in Entwicklung.
(rd)