Der chinesische Smartphone-Hersteller
Honor hat im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) ein neues Konzept für eine Smartphone-Kamera vorgestellt. Das Honor Robot Phone, das noch dieses Jahr vorgestellt werden soll, kommt nicht mit einer im Gehäuse verbauten Linse, sondern mit einer Roboterarm-Kamera, die ausgeklappt werden kann.
Mit der neuen Smartphone-Kamera will Honor die Vorzüge moderner Gimbal-Systeme mit KI-Features vereinen, indem eine 3-Achsen-Stabilisierung mit KI-unterstütztem Tracking kombiniert wird. Das Tracking soll laut Hersteller sehr schnell auf unerwartete Bewegungen reagieren. Weiter erlaubt der drehbare Kamerakopf Spezialaufnahmen wie den Spinshot, bei dem die Kamera während der Aufnahme um die eigene Achse gedreht wird.
Wohl eher als Spielerei einzuordnen ist die "emotionale Körpersprache", die Honor der Roboterkamera zuspricht. So "antwortet" die Kamera situationsbedingt beispielsweise mit Kopfschütteln oder Nicken auf den User oder nickt mit dem Kopf zum Takt der Musik.
Für die Umsetzung der Roboterarm-Kamera ist Honor eine Zusammenarbeit mit Arry eingegangen. Das deutsche Unternehmen produziert seit rund 100 Jahren professionelles Kamera-Equipment, das auch in grossen Hollywood-Produktionen zum Einsatz kommt.
(win)