Autonome Softwarehelfer mit Künstlicher Intelligenz sollten laut
Microsoft nicht unkontrolliert eingeführt werden, weil dadurch unkalkulierbare Risiken entstehen können. Das berichtet die SDA unter Berufung auf einen Report von Microsoft-Forschern. Demnach sind KI-Helfer beim Programmieren bereits in über 80 Prozent der Fortune-500-Unternehmen im Einsatz, viele Firmen hätten jedoch keine klaren Vorgaben für deren Nutzung.
Ein zentrales Problem sei laut Report "Schatten-KI", wenn Mitarbeitende KI-Anwendungen oder Agenten nutzen, ohne dass IT oder Security davon wissen oder dies offiziell genehmigt ist. Laut Microsoft hat nicht einmal die Hälfte der Unternehmen, 47 Prozent, spezifische Sicherheitskontrollen für generative KI, zudem nutzten 29 Prozent der Angestellten bereits nicht genehmigte KI-Agenten.
Als Gegenmassnahmen empfiehlt Microsoft laut Bericht, Agenten nur die Daten zugänglich zu machen, die sie für ihre Aufgabe zwingend benötigen. Zudem sollen Unternehmen ein zentrales Register aufbauen, um zu sehen, welche KI-Agenten im Einsatz sind, wem sie gehören und auf welche Daten sie zugreifen, damit nicht genehmigte Agenten identifiziert und isoliert werden können.
(dow)