Die Deep-Research-Funktion von ChatGPT nutzt jetzt GPT-5.2 und soll damit nicht nur technisch aktualisiert sein, sondern sich auch anders bedienen lassen.
OpenAI zufolge geht es vor allem darum, dass Nutzer die Recherche nicht mehr nur starten und abwarten, sondern den Ablauf deutlich stärker lenken können.
Laut Unternehmen lassen sich dafür Apps direkt in ChatGPT einbinden und die Recherche auf bestimmte Websites oder Quellen begrenzen. Damit soll die Suche weniger breit streuen und sich stärker auf die Inhalte konzentrieren, die man tatsächlich sehen will, statt dass das System eigenständig durch das Web navigiert und man erst am Ende merkt, ob es die richtigen Treffer gefunden hat.
Neu ist ausserdem, dass der Prozess nicht mehr wie eine Blackbox ablaufen soll. In einem Video (weiter unten) ist zu sehen, dass Nutzer live nachverfolgen können, wo die KI gerade sucht und was sie dabei tut. Wenn die Recherche in eine falsche Richtung läuft oder sich in Details verliert, kann man laut dem Anbieter früher reagieren, die Recherche stoppen, Zwischenfragen stellen oder zusätzliche Quellen nachschieben, statt bis zum Abschluss warten zu müssen.
Auch bei der Darstellung der Ergebnisse ändert sich etwas. OpenAI zeigt eine neue Vollbildansicht für Berichte, die längere Rechercheergebnisse übersichtlicher machen und das Lesen erleichtern soll. Der Rollout startet laut dem KI-Entwickler heute und wird schrittweise für alle Nutzer freigeschaltet.
(dow)