Ende Januar 2026 hat
Microsoft das optionale Windows-11-Update KB5074105 veröffentlicht („Swiss IT Magazine“
berichtete). Die Aktualisierung behob verschiedene Fehler und brachte Verbesserungen, aber auch neue Probleme mit sich, etwa mit integrierten Webcams von Laptops oder dem Lockscreen. Ausserdem fällt eine weitere Neuerung auf: Der Zugriff auf die Speichereinstellungen erfordert Administratorenrechte. Der Zwang zum Zugriff als Admin dürfte eine Sicherheitsmaßnahme sein. Microsoft will damit verhindern, dass wichtige Dateien aus Versehen oder absichtlich gelöscht werden oder dass Unbefugte in die Speicheroptimierung von Windows 11 eingreifen.
Ruft man also in den Systemeinstellungen unter System den Punkt Storage respektive Speicher auf, erscheint eine UAC-Abfrage, was manche User als unangenehm empfinden. Wer bereits mit einem Administratorkonto angemeldet ist, klickt einfach auf OK. Andere Nutzer müssen ein Administratorpasswort eingeben, über das sie üblicherweise nicht verfügen.
Nebst dieser höchstenfalls irritierenden Neuerung kommt mit KB5074105 ein neuer Bug hinzu. Der neue Umgang mit den Zugriffsrechten für dazu, dass die Funktion zur Datenträgerbereinigung fehlerhaft arbeitet. Sie kann Beim Scannen der SSD oder Harddisknicht mehr korrekt auf temporäre Dateien zugreifen. Am Schluss erscheint zwar die Meldung, die Bereinigung sei erfolgreich verlaufen, aber es konnten nicht alle nicht mehr benötigten Bereiche gelöscht werden. Damit verbleiben teils grosse unnötige Files auf der Disk, was dem eigentlichen Zweck der Funktion entgegensteht.
(ubi)