In einer erweiterten Sammelklage wird
Nvidia beschuldigt, urheberrechtlich geschützte Bücher ohne Erlaubnis für das Training eigener KI-Modelle genutzt zu haben und dafür nach schnellen Datenzugängen gesucht zu haben. Nach einem Bericht von "
Torrentfreak" stützen sich die Kläger dabei auf interne E-Mails und Dokumente, die im Verfahren aufgetaucht sind.
Ein Vorwurf betrifft Anna’s Archive, eine sogenannte Schattenbibliothek, also eine Plattform, die Bücher ohne Zustimmung der Rechteinhaber anbietet. Laut den Unterlagen habe jemand aus Nvidias Datenstrategie-Team dort nach "Hochgeschwindigkeitszugriff" gefragt, um grosse Datenmengen schneller zu erhalten, dabei ist von rund 500 Terabyte Daten und Millionen Büchern die Rede.
Weiter heisst es in der Klage, dass Anna’s Archive auf die Illegalität der Sammlung hingewiesen und eine interne Freigabe verlangt habe. Die Kläger behaupten, das Nvidia-Management habe innerhalb einer Woche zugestimmt, ob dafür bezahlt wurde ist unklar.
(dow)