cnt
Sammelklage wirft Nvidia KI-Training mit Raubkopien vor
Quelle: Depositphotos

Sammelklage wirft Nvidia KI-Training mit Raubkopien vor

Autoren werfen Nvidia vor, KI-Modelle mit raubkopierten Büchern trainiert zu haben. In der erweiterten Sammelklage geht es auch um den Vorwurf, dass sich das Unternehmen gezielt Zugang zu grossen illegalen Buchsammlungen verschaffen wollte.
21. Januar 2026

     

In einer erweiterten Sammelklage wird Nvidia beschuldigt, urheberrechtlich geschützte Bücher ohne Erlaubnis für das Training eigener KI-Modelle genutzt zu haben und dafür nach schnellen Datenzugängen gesucht zu haben. Nach einem Bericht von "Torrentfreak" stützen sich die Kläger dabei auf interne E-Mails und Dokumente, die im Verfahren aufgetaucht sind.

Ein Vorwurf betrifft Anna’s Archive, eine sogenannte Schattenbibliothek, also eine Plattform, die Bücher ohne Zustimmung der Rechteinhaber anbietet. Laut den Unterlagen habe jemand aus Nvidias Datenstrategie-Team dort nach "Hochgeschwindigkeitszugriff" gefragt, um grosse Datenmengen schneller zu erhalten, dabei ist von rund 500 Terabyte Daten und Millionen Büchern die Rede.


Weiter heisst es in der Klage, dass Anna’s Archive auf die Illegalität der Sammlung hingewiesen und eine interne Freigabe verlangt habe. Die Kläger behaupten, das Nvidia-Management habe innerhalb einer Woche zugestimmt, ob dafür bezahlt wurde ist unklar. (dow)


Weitere Artikel zum Thema

Nvidia darf wieder H200-Chips nach China verkaufen, Aktie steigt

9. Dezember 2025 - Die USA lockern die Bestimmungen rund um den Verkauf von KI-Chips nach China. Erster Profiteur ist Nvidia, neu dürfen deren H200-Chips nach China geliefert werden. Weitere Chip-Riesen könnten folgen.

Nvidia stellt Support für GTX-1000-Serie ein

4. Dezember 2025 - Nvidia hat angekündigt, den Support für die Geforce-GTX-900- sowie der GTX-1000-Serie einzustellen. Vorerst nur auf Linux, Windows dürfte wohl bald folgen.

Nvidia darf wieder KI-Chips nach China liefern

15. Juli 2025 - Nvidia-CEO Jensen Huang hat sich mit der US-Regierung getroffen. In Folge sollen nun die Exportbeschränkungen, die Nvidia den Verkauf von KI-Chips des Typs H20 nach China verunmöglicht hatten, aufgehoben werden.


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Was für Schuhe trug der gestiefelte Kater?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER