In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Onepoll hat
Cisco 200 IT-Entscheider aus Schweizer Unternehmen ab 250 Mitarbeitern zu ihren aktuellen Herausforderungen befragt. An der Spitze der genannten Themen steht die IT-Sicherheit mit 38 Prozent, gefolgt von begrenzten Budgets (33 %) und Cloud-Migration (32 %). Vergleichbar oft genannt wurden der Mangel an qualifizierten Fachleuten und die Sicherung der digitalen Souveränität mit 30 respektive 29 Prozent.
Hohe Ansprüche stellen die IT-Entscheider an die Handlungsfreiheiten der Schweiz im digitalen Raum: 96 Prozent finden es wichtig, dass die Schweiz die Kontrolle über die digitale Infrastruktur und die Daten behält. Derselbe Prozentsatz ergibt sich auf Unternehmensebene. Eine nationale Strategie zur digitalen Souveränität erachten 46 Prozent der Befragten als besonders wichtig. Mit 38 Prozent wurden zudem Investitionen in lokale IT-Ausbildung oft genannt, die Entwicklung von lokaler IT-Hardware und Software liegt mit 37 Prozent Nennungen praktisch gleichauf. Chris Tighe, Geschäftsführer Cisco Schweiz, dazu: "Die Ergebnisse zeigen klar: Schweizer Unternehmen wollen nicht nur sicher und effizient arbeiten, sondern auch souverän bleiben. Das sind wichtige Treiber, um Innovationskraft, Wirtschaftsstärke und Resilienz der Schweizer Wirtschaft zu stärken."
Bei der Auswahl von geeigneten Produkten liegen die Kosten sowie der Return on Investment mit 39 Prozent an erster Stelle. Auf Platz 2 folgt interessanterweise der Faktor "KI-Kompatibilität" mit ebenfalls 39 Prozent, dicht dahinter erst die Produktqualität. Die KI-Kompatibilität sei für die Zukunftsfähigkeit der Schweizer IT-Infrastruktur besonders wichtig, erklärt Matthias Wick, CTO von Cisco Schweiz. Die Befragung zeige, das künstliche Intelligenz sich von einer visionären Zukunftstechnologie zu einem zentralen Treiber wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Transformation entwickelt habe: Neun von zehn der befragten Schweizer Unternehmen setzen KI bereits im Geschäftsalltag ein, etwa für Anwendungen wie automatisierte Kundenkommunikation (42 %), Bilderkennung und Qualitätskontrolle (40 %) oder Prozessautomatisierung, zum Beispiel durch Roboter (37 %). Und über 80 Prozent planen konkret, KI-Agenten zu entwickeln oder einzusetzen.
In Bezug auf Cybersicherheit ist die Lage angespannt, Bedrohungen wie Phishing und Ransomware sowie KI-basierte Angriffe auf Unternehmensnetzwerke nehmen zu. Dementsprechend stehen Cybersicherheitslösungen bei den befragten IT-Entscheidern hoch im Kurs. Oft genannt wurden unter anderem Lösungen für Netzwerksicherheit (40 %), Cloud-Schutz (37 %) und Datenverschlüsselung (34 %).
(ubi)