AMDs Prozessorpalette für Notebooks tritt an der CES 2026 in eine neue Generation ein. Es handelt sich dabei allerdings nicht um ein neues Design, sondern eher um eine neue Auflage der Ryzen-AI-300-Serie mit leichten Veränderungen – die in einigen Fällen sogar eine geringere Performance nach sich ziehen als die der Vorgängermodelle. Im Prinzip sind es die gleichen Chips mit geänderten Taktfrequenzen und Anzahl Kernen.
Der integrierten NPU hat
AMD allerdings einen Performance-Boost verpasst: Sie ist schneller getaktet und liefert nun 60 statt wie bei den bisherigen Modellen 50 TOPS. Dieser höhere Wert wird allerdings nur vom 12-Core-Spitzenmodell Ryzen AI 9 HX 475 erreicht. Zusammen mit dem Ryzen AI HX 470 erhält dieser Prozessor zudem eine Steigerung der maximalen Taktfrequenz von 5,1 auf 5,2 GHz. Weniger erfreulich zeigen sich die Modelle mit zehn oder weniger Kernen. Deren NPU bietet 50 TOPS, und die Taktfrequenz liegt bei 5,0 GHz. Neu Ist der Ryzen AI 7 445, entfernt vergleichbar mit dem bisherigen Ryzen AI 5 340 – allerdings mit weniger Performance Cores in Zen-5-Architektur (2 statt 3) und einer Reduktion der Taktfrequenz auf 4,6 GHz.
Die Serie Ryzen AI Max+ umfasst die zwei neuen Modelle AI Max+ 395 mit 16 und AI Max+ 392 mit 12 Kernen und 5,1 respektive 5,0 GHz maximaler Taktfrequenz, aber die NPU bietet bei beiden Varianten nur die klassischen 50 TOPS. Dafür liefert die integrierte GPU bei beiden Modellen 60 TFLOPS. Konkrete Geräte mit all den neuen Prozessoren sind noch nicht auf dem Schirm, dürften aber im ersten Halbjahr 2026 auf den Markt kommen.
(ubi)