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Samsung soll mit Produktion von SATA-SSDs aufhören
Quelle: Samsung

Samsung soll mit Produktion von SATA-SSDs aufhören

Bei Samsung steht das Ende der Fertigung von SATA-SSDs bevor, die sich insbesondere bei Privatnutzern nach wie vor einer gewissen Beliebtheit erfreuen. Fällt dieses Segment weg, könnten sich die Preise anderer SSDs weiter erhöhen.
16. Dezember 2025

     

Anfang Dezember 2025 wurde bekannt, dass Micron seine Consumer-Marke Crucial nach dem Februar 2026 einstellt. Jetzt soll auch Samsung auf einen vergleichbaren Zug aufspringen: Laut verschiedenen Berichten plant der koreanische Hersteller, die Produktion von SATA-SSDs zu beenden. Davon betroffen wäre unter anderem die Produktlinie 870 Evo, aber auch weitere Serien. Zwar sind SATA-SSDs im Gegensatz zu NVMe-SSDs heute weniger gefragt als auch schon, werden aber im Massenmarkt nach wie vor gerne gekauft – zum Beispiel für die Aufrüstung älterer PCs, die nicht oder nur in geringem Mass über M.2-Slots verfügen.


Der Produktionsstopp soll bei Samsung schon konkret in Vorbereitung sein, die Entscheidung wird das Unternehmen wohl Anfang 2026 offiziell verkünden. Danach wird die Produktion vollständig eingestellt, die Fertigungsanlagen abgebaut. Branchenbeobachter sind überzeugt, dass mit dem Wegfall der beliebten SATA-SSD-Linien von Samsung ein deutlicher Preisdruck entsteht: Ein ganzes Segment fällt vollständig weg, die Nachfrage lässt sich durch andere, im Preis schon jetzt deutlich angestiegene SSD-Varianten kaum befriedigen, was die Preise weiter erhöhen dürfte. Regelmässige Preiserhöhungen könnten sich bis 2027 fortsetzen. (ubi)




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