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DRAM-Preise explodieren, auch Consumer-Produkte betroffen
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DRAM-Preise explodieren, auch Consumer-Produkte betroffen

Die Vertragspreise für DRAM zwischen Herstellern und Grosskunden sind wegen des KI-Booms in einem Jahr um mehr als 170 Prozent gestiegen. Endverbraucher werden die Auswirkungen davon wohl 2026 zu spüren bekommen.
6. November 2025

     

Die Preise für DRAM explodieren aufgrund des KI-Hypes regelrecht. "CTEE" meldet (via "Toms Hardware"), dass die Vertragspreise für DRAM im dritten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 170 Prozent gestiegen sind. Die Vertragspreise gelten für den Handel zwischen den Speicher-Herstellern und ihren Grosskunden.

Während diese Vertragspreise im Moment nur Grosskunden und Gerätehersteller betreffen, dürfte die Entwicklung in den kommenden Monaten auch Auswirkungen auf die Endpreise für kleinere Kunden und Endverbraucher haben. Aktuell betreffen die Engpässe und Preissteigerungen vor allem noch Hardware für KI-Rechenzentren.


Durch die damit einhergehenden strategischen Anpassungen der Speicher-Hersteller dürften voraussichtlich auch die Preise für DDR5-Produkte im kommenden Jahr entscheidend steigen. Im Handel zeichneten sich zwischen den Sommermonaten und heute bereits erste entscheidende Preiserhöhungen ab. Laut dem Bericht vermuten viele Experten aufgrund bestehender Vertragslaufzeiten, dass sich diese Preisentwicklung nach oben ausserdem nun über mehrere Jahre hinweg weiterziehen wird. (win)


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