EU geht wohl erneut gegen Teams von Microsoft vor
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EU geht wohl erneut gegen Teams von Microsoft vor

Microsoft droht erneuter juristischer Gegenwind bezüglich der Softwarelösung Teams. Die EU-Kommission hegt den Verdacht, dass Schnittstellen zu Drittherstellern weniger gut gepflegt werden als Schnittstellen zu Microsoft-Diensten.
14. Mai 2024

     

Die EU-Wettbewerbskommission bereitet offenbar eine neue Klage gegen Microsoft rund um die Software Teams vor. Dies schreibt die "Financial Times" (Paywall, via "Winfuture"). Die Wettbewerbshüter hegen den Verdacht, dass Microsoft die Schnittstellen zu Diensten aus dem eigenen Hause besser umsetzt und pflegt als jene zu Drittherstellern. Des Weiteren befürchtet die EU auch künstliche Hürden, um die in Teams gespeicherten Daten zu einem Konkurrenzprodukt zu portieren. Die Kommission bereitet derzeit eine abschliessende Liste der konkreten Vorwürfe vor, womit Microsoft gegen das Wettbewerbsrecht verstossen würde.


Es ist noch nicht lange her, da musste sich Microsoft bereits dem Willen der EU beugen und Teams vom Microsoft 365 Angebot entbündeln ("Swiss IT Magazine" berichtete). Seit der Einführung des DMA hat die EU die Schraube jedoch nochmals angezogen und offenbar möchte man verhindern, dass Microsoft ein zu mächtiger Anbieter von Kommunikations- und Kollaborationslösungen wird. (dok)


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