Swisscom-Abos werden klimaneutral

(Quelle: Swisscom)

Swisscom-Abos werden klimaneutral

(Quelle: Swisscom)
25. Februar 2022 - Laut Swisscom sind per sofort alle Produkte und Abos des Anbieters klimaneutral. CEO Urs Schaeppi postet auf Tiktok werbewirksam das erste klimaneutral übertragene Video im Swisscom-Netz.
Der Schweizer Telekommunikationskonzern Swisscom setzt auf die klimaneutrale Karte und spielt diese werbewirksam aus. Heute Freitagmorgen um acht Uhr postete Swisscom-CEO Urs Schaeppi auf Tiktok das nach eigenen Aussagen erste vollkommen klimaneutral übertragene Video im Swisscom-Netz. "Ab heute sind unsere Kundinnen und Kunden mit all ihren Abos und bei uns bezogenen Smartphones und Endgeräten nicht nur auf dem besten Netz, sondern neu auch auf dem ersten klimaneutralen Netz der Schweiz unterwegs", rührte Schaeppi die Werbetrommel.

Swisscom ist nach eigenen Aussagen bereits seit 2020 klimaneutral und wurde auch schon als nachhaltigstes Telekomunternehmen ausgezeichnet. Das Netz wird seit über zehn Jahren mit hundert Prozent erneuerbaren Energien betreiben und wie der Konzern mitteilt, werden neu auch die verbleibenden Emissionen aus Herstellung, Transport und Installation der Netz-Komponenten kompensiert, und auch die verkauften Produkte sind neu komplett klimaneutral. Swisscom arbeitet hierfür mit nicht näher bezeichneten Kompensationspartnern zusammen, die das verbleibende CO2 kompensieren. Vergangenes Jahr gelang es zudem, den CO2-Fussabdruck um weitere 8 Prozent zu reduzieren, dies vor allem durch CO2-Einsparungen in der Lieferkette und der Umstellung auf Elektroautos. Zudem produzierte der Konzern vergangenes Jahr über 87 Photovoltaikanlagen rund drei Millionen kWh Strom, was dem Bedarf von rund 800 Haushaltungen entspricht.

Für die nächsten Jahre hat sich Swisscom zum Ziel gesetzt, bis 2025 über die gesamte Wertschöpfungskette klimaneutral zu werden, so will man etwa auch die Arbeitswege der Mitarbeitenden kompensieren. Unter dem Strich soll jährlich über eine Million Tonnen CO2 mehr eingespart als verursacht werden. (rd)


Kommentare

Montag, 28. Februar 2022 Ben Palmer
"Zudem produzierte der Konzern vergangenes Jahr über 87 Photovoltaikanlagen rund drei Millionen kWh Strom, was dem Bedarf von rund 800 Haushaltungen entspricht." Und diese 800 Haushaltungen benötigen nie und zu keinem Zeitpunkt Energie aus konventioneller Produktion? Auch nachts und bei Regen oder Nebel nicht?

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