Neue Nutzungsbedingungen von Whatsapp nun doch nicht obligatorisch

(Quelle: PIxabay/Webster2703)

Neue Nutzungsbedingungen von Whatsapp nun doch nicht obligatorisch

(Quelle: PIxabay/Webster2703)
30. August 2021 - Die neuen Datenschutzbestimmungen von Whatsapp, die im Frühjahr 2021 zu lautem Protest gegen das Mutterhaus Facebook geführt hatte, müssen künftig doch nicht mehr angenommen werden. Zumindest nicht kompromisslos.
Whatsapp weicht die Bestimmungen um die neuen Datenschutzbestimmungen auf, schon bald wird man diese nämlich nicht mehr annehmen müssen, um private Chats zu führen, wie "Wabetainfo" herausgefunden hat. Das Whatsapp-Mutterhaus Facebook reagiert damit offenbar auf massive Kritik aus der Community und behördlicher Seite. Neu sollen nur Personen, die direkt auf Whatsapp mit Unternehmen kommunizieren den Nutzungsbedingungen zur weiteren Datenverarbeitung einwilligen müssen. Und dies auch erst, wenn eine Nachricht an ein Unternehmen geschrieben werden soll.

Im Frühjahr 2021 stellte Whatsapp-Mutter Facebook die Nutzerschaft des Messengers unter die Bedingung der Annahme der neuen Datenschutzbestimmungen. Vereinfacht gesagt, mussten Nutzer der Verwendung ihrer Daten zulassen, es sollten aber nur Daten verwendet werden, die in der Kommunikation mit Unternehmen anfallen. Die Ankündigung führte zu regem Protest in der Nutzerschaft ("Swiss IT Magazine" berichtete unter anderem hier). Whatsapp versuchte sich mit mittelmässigen Erfolg zu erklären und den Exodus seiner Nutzer zu verhindern. Das Abwandern hielt sich in Grenzen, trotzdem flachte die Kritik offenbar nicht genug ab.

Wie sich das Nutzerverhalten und die Annahme respektive nachträgliche Ablehnung der Bestimmungen für Nutzer gestalten wird, die bereits angenommen haben, ist noch unklar. (win)

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