Das Projekt: Digitale Transformation mit SAP

Das Projekt: Digitale Transformation mit SAP

(Quelle: BKW)
30. Januar 2021 - Die BKW Gruppe lagert in einem First Generation Outsourcing den SAP-Basisbetrieb aus. Die Migration fällt in die Coronazeit, läuft aber reibungslos nach bewährten Projektmethoden. Mittlerweile ist SAP beim externen Betreiber in einer Private Cloud im Regelbetrieb.
Artikel erschienen in IT Magazine 2021/01

Die Herausforderung

Die BKW Gruppe hat sich von der Energieversorgerin zur Energie- und Infrastrukturdienstleisterin gewandelt. Entsprechend hat die Gruppe strategisch vorausschauend in neue, energienahe Geschäftsfelder investiert und bietet heute integrierte Lösungen in den Bereichen Gebäude, Infrastruktur und Energie an. Ihr Portfolio reicht von der Planung und Beratung für Energie-, Infrastruktur- und Umweltprojekte über integrierte Angebote in der Gebäudetechnik bis zum Bau und Unterhalt von Energie-, Telekom-, Verkehrs- und Wassernetzen.

Zur Unterstützung dieser Transformation wurde entschieden, die bestehende, aber in die Jahre gekommene SAP-Landschaft fit zu machen. Diese Absicht wurde mit der Einführung von S/4 HANA umgesetzt. Michel Frey, damals noch Leiter SAPCC Projects bei der BKW und heute Leiter Business-Prozess-Unterstützung, erinnert sich: «Die BKW folgte bei der Konzipierung einem Greenfield-Ansatz. Der Anspruch war, sämtliche branchen­unabhängigen Businessprozesse zu standardisieren und sie zugleich zu modernisieren, damit sie auf der neuen Plattform transparenter, effizienter und zukunftsfähiger sind.» Konsequent wurde ein Standardansatz verfolgt. Die Motivation dahinter: den Unterhalt tief halten und weitere Digitalisierungsschritte rasch auf einem stabil funktionierenden System umsetzen zu können. Seither nutzt die BKW SAP 4/HANA On-Premise sowohl für Finanzen, Beschaffung, Vertrieb, Personal, Logistik oder Anlageninstandhaltung als auch für weitere zentrale und übergreifende operative Prozesse und das Reporting.

Die Lösung

«Mit dem SAP-Basisbetrieb übergeben wir ein zentrales Element für den Betrieb unserer Unternehmens­prozesse in fremde Hände.» Michel Frey, Leiter Business-Prozess- Unterstützung, BKW
(Quelle: BKW)
Aufgrund der steigenden Komplexität im Betrieb der SAP-Infrastruktur und der daraus resultierenden zunehmenden quantitativen und qualitativen Anforderungen an die Basis-Spezialisten entschied die BKW im Mai 2019, den SAP-Basisbetrieb auszulagern. Frey: «Spezialisierte Service Provider können den Betrieb solcher Infrastrukturen professionell und effizienter anbieten.» Der grösste Vorteil aus seiner Sicht: «Ein Service Provider kann besser skalieren und aus diesen Skaleneffekten Kostenvorteile erzielen, die inhouse kaum möglich wären. Zudem können wir uns nun besser auf das Applikationsmanagement und gemeinsam mit dem Business auf Innovationsprojekte konzentrieren.»
 
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