Google Maps erhält aktualisierte Oberfläche für Standortfreigabe

Google Maps erhält aktualisierte Oberfläche für Standortfreigabe

(Quelle: Google)
12. Mai 2020 - Google hat in der Benutzeroberfläche von Maps die Echtzeit-Standortfreigabe überarbeitet. In der Eingabeaufforderung wird den Nutzern die Auswirkungen der Standortfreigabe auf den Datenschutz erläutert.
Google Maps enthält eine Reihe nützlicher Tools, eine der eher unterschätzten Funktionen ist jedoch die Standortfreigabe in Echtzeit. Nun hat Google dem Feature durch ein serverseitiges Update auf Android einen neuen Anstrich verpasst, wie "Androidpolice" berichtet.

Der neue Look erscheint etwas moderner und fügt sich besser in das übrige Design von Maps ein. So fügt es etwa eine schwebende Aktionsschaltfläche für "Neue Freigabe" hinzu und listet darunter auf, für wen der Standort freigeben wird oder werden soll. Vor der Änderung wurden diese Informationen am oberen Rand des Bildschirms angezeigt.

Das Freigabemenü wurde ebenfalls aktualisiert, was insbesondere den Header-Text und das Optionen-Panel betrifft. Standardmässig wird der Standort für eine Stunde freigegeben, wenn nun aber auf die Schaltfläche getippt wird, werden zwei Optionen angezeigt, darunter die Schaltflächen "+" und "-", zum Einstellen der Zeit. Zudem wird auch die Option "bis Sie dies ausschalten" angezeigt.

Google hat zudem einen Shortcut zu den Datenschutzerklärungen hinzugefügt, sodass Nutzer einfacher sehen können, welche Informationen durch die Funktion genau freigegeben werden (Zitat):
  • Mit der Standortfreigabe kannst du den Echtzeitstandort auf deinen Geräten für ausgewählte Personen freigeben.

  • Sie sehen dann deinen Namen, dein Foto und deinen Echtzeitstandort in sämtlichen Google-Produkten einschliesslich Google Maps.

  • Dabei können dein aktueller und vorheriger Aufenthaltsort, deine aktuelle Aktivität (z.B. ob du Auto fährst oder zu Fuss gehst), Informationen zu deinem Gerät wie Akkulaufzeit oder GPS-Verbindungen sowie von dir festgelegte Orte wie "Zuhause", " Arbeit" oder Zieladressen angezeigt werden.
Die Änderungen werden für Android mit den neuesten App-Versionen breit ausgerollt zu werden. Es handelt sich um eine serverseitige Änderung, solange die App in Google Play also auf dem neuesten Stand ist, sollten Nutzer in den Genuss der neunen Features kommen. (swe)

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