Künstliche Intelligenz bringt kaum ein Plus an Produktivität, so das ernüchternde Fazit einer Studie, die vom US-amerikanischen
National Bureau of Economic Research unter 6000 Entscheidungsträgern aus den USA, dem UK, Deutschland sowie Australien durchgeführt wurde.
So erklärten zwar 70 Prozent der Befragten, sie würden KI aktiv im Unternehmen einsetzen, doch gaben über 80 Prozent von ihnen an, dass dies keine Auswirkungen auf die Produktivität oder die Beschäftigung hätte. Gleichwohl erklärt die Mehrheit der Studienteilnehmer, sie seien überzeugt, dass KI in den kommenden drei Jahren die Produktivität um 1,4 Prozent steigern, die Mitarbeiterzahl um 0,7 Prozent verringern und den Output um 0,8 Prozent erhöhen wird.
Von den befragten Führungskräften erklärte rund ein Drittel, man würde KI selbst einsetzen, allerdings im Schnitt nur gerade 1,5 Stunden pro Woche. Ein Viertel verzichtet gänzlich auf die Nutzung von KI. Die grösste Adoption wurde in den USA mit 78 Prozent festgestellt, gefolgt vom UK mit 71, Deutschland mit 65 und Australien mit 59 Prozent. Als meistgenutzte Anwendung wird die Texterstellung via Sprachmodelle mit 41 Prozent genannt. 30 Prozent nannten auch die Datenverarbeitung via Machine Learning oder die Erstellung visueller Inhalte.
Die Studie steht auf der Website des National Bureau of Economic Research zum
Download zur Verfügung.
(rd)