Kein OEM-Zwang für Intel-Grafiktreiber mehr

Kein OEM-Zwang für Intel-Grafiktreiber mehr

(Quelle: Intel)
30. April 2020 - Die neueste Version v26.20.100.8141 von Intels generischem Grafiktreiber lässt sich auf beliebigen Systemen mit integrierter Intel-Grafik installieren – erstmals ungehindert durch OEM-Restriktionen.
Intel hat einen neuen Universal-Grafiktreiber für Windows 10 veröffentlicht. Die Intel Graphics – Windows 10 DCH Drivers v26.20.100.8141 sind jedoch nicht einfach eine verbesserte Version, sie bringen eine regelrechte Revolution mit sich: Erstmals lässt sich der Treiber ohne Einschränkungen durch die OEM-Anpassungen auf einem beliebigen PC oder Notebook installieren. Nutzer mussten bisher manchmal lange warten, bis ihr PC-Hersteller einen neuen Intel-Treiber validiert und über Windows Update oder sogar ein eigenes Update-Tool bereitgestellt hatte. Für ältere Gerätemodelle gab es oft keine OEM-Treiber-Updates mehr, sodass die Nutzer solcher PCs nicht von Intels Verbesserungen und Performance-Steigerungen profitieren konnten.

Es gibt allerdings doch eine Einschränkung: Bei Windows 10 ab Version 1803 schreibt Microsoft vor, dass Treiber auch im DCH-Format als UWP-Version vorliegen müssen. Dies heisst für den neuen Intel-Treiber, dass schon vorher ein DHC-Treiber auf dem System vorhanden sein muss. Falls sich nur ein Legacy-Treiber auf dem System befindet, lässt sich v26.20.100.8141 nicht installieren. Die Details zur neuen Treiberversion inklusive der unterstützten Plattformen sind den Release Notes zu entnehmen. Der Treiber steht hier zum Download bereit. (ubi)

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER