Mobilfunkpreise sinken, Festnetz- und Breitbanddienste sind teurer geworden

Mobilfunkpreise sinken, Festnetz- und Breitbanddienste sind teurer geworden

4. Dezember 2013 - Gemäss den neuesten Bakom-Zahlen ist die Mobilfunknutzung zwischen 2012 und 2013 deutlich günstiger geworden, während man für Festnetztelefonie und Breitbandinternet meist etwas tiefer in die Tasche greifen muss als auch schon.
(Quelle: Bakom)
Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat aktuelle Berichte über die Nutzung sowie über die Entwicklung der Preise von Fernmeldediensten in der Schweiz veröffentlicht. Dabei wurden sowohl die Mobilfunk- und die Festnetztelefonie als auch Breitbanddienste untersucht.

Was den Mobilfunk betrifft, so haben laut Bakom zwischen 2012 und 2013 alle Nutzer (Abonnement und Prepaid) von sinkenden Preisen profitiert, aber nicht überall im gleichen Ausmass. Für Personen mit kleinem Nutzungsbedarf sind die Preise angeblich um 9,4 Prozent (5,3% Abonnement, 17,4% Prepaid), für solche mit mittlerem Nutzungsbedarf um 14,6 Prozent (5,7% Abonnement, 21,3% Prepaid) und für jene mit grossem Nutzungsbedarf um 8,9 Prozent (8,5% Abonnement, 6,2% Prepaid) gesunken. Insgesamt sind gemäss Bakom, wenn man nur die Produkte von Swisscom, Sunrise und Orange berücksichtigt, für Personen mit mittlerem und grossem Nutzungsbedarf Abonnemente heute klar günstiger, während Prepaid-Karten bei einem kleinen Nutzerprofil nach wie vor am vorteilhaftesten sein sollen.
(Quelle: Bakom)
(Quelle: Bakom)
(Quelle: Bakom)


Festnetz- und Breitbanddienste: Leichte Preiserhöhung

Der Preisindex für Festnetztelefonie, basierend auf den Preisen der vier grössten Schweizer Anbieter, ist gemäss Bakom gegenüber dem Vorjahr derweil leicht gestiegen – zumindest für Personen mit einem mittlerem Nutzungsbedarf (+1,2%). Das sei darauf zurückzuführen, dass sich die Produkte und deren Preise bei den berücksichtigten Anbietern seit 2011 nicht oder nur sehr wenig verändert haben. Für Personen mit mittlerem und grossem Nutzerprofil sollen aktuell Sunrise und Swisscom am günstigsten sein. Schlecht schneidet derweil UPC Cablecom ab.

Auch bei den Breitbanddiensten hat das Bakom eine leichte Preiserhöhung festgestellt, dafür aber auch einen allgemeinen Anstieg der Übertragungsraten. Konkret sind die Preise von Breitbanddiensten für eine Person mit mittlerem Nutzungsbedarf zwischen 2012 und 2013 um 1 Prozent gestiegen. "Dieser leichte Anstieg lässt sich mit der Preiserhöhung bei bestimmten Produkten erklären, deren Übertragungsrate heraufgesetzt wurde", erklärt das Bakom. Gleichzeitig heisst es, dass die Produkte der Kabelnetzbetreiber bei gleicher Übertragungsgeschwindigkeit grundsätzlich preisgünstiger sind. Allerdings sollen sich diese Unterschiede im Vergleich zu früheren Jahren abgeschwächt haben.

Weitere Details, Zahlen und Grafiken und die kompletten Berichte findet man hier. (mv)

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