Portalmarkt am Scheideweg

Der klare Trend beim EIP: Integration von Back-end-Systemen und Geschäftspartnern auf Basis von Web Services.

Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2003/11

     

Das Portal als Produkt gibt es seit etwa 1998. Damals kamen erste "Pure-Play"-Anbieter wie Epicentric und Plumtree auf die Idee, Portallösungen als Software-Komplettpakete auf den Markt zu werfen. Es folgten weitere spezialisierte Firmen sowie, etwas später, die "grossen" Softwarehersteller - heute hat praktisch jeder von IBM über Microsoft bis SAP eine Portallösung im Portefeuille, die sich teils als Erweiterung der übrigen Softwareplattform des jeweiligen Anbieters, teils als unabhängiges Portal mit mehr oder weniger Entwicklungsaufwand implementieren lässt. Dazu kommen Portalerweiterungen zu Softwaresystemen wie Content-Management, CRM und Document-Management; auch hier bietet fast jeder Hersteller heute ein Web-basiertes Interface an, das sich meist auch zur Integration weiterer Anwendungen in die Portaloberfläche eignet.


Konsolidierung hat begonnen

Waren es zur Hochzeit des Portalmarkts um die Jahrtausendwende über hundert Anbieter, verzeichnet man heute noch rund 60 Hersteller von Portallösungen. Die Reduktion ergibt sich nicht zuletzt aus der Übernahme zahlreicher Portalspezialisten durch Software-Generalisten; so hat Novell beispielsweise die Produkte von Silverstream in die eigene Palette integriert, und Vignette hat Epicentric übernommen.



Portalpionierin Plumtree prognostiziert für die Zukunft eine Segmentierung des bisher äusserst unübersichtlichen Portalmarkts in vier klare Bereiche, die sich aus den möglichen Kombinationen von zwei Hauptmerkmalen ergeben:





Application Platform Suite (APS): Die Portalsuite setzt sich aus einer Kombination von Application Server, Integrationsprodukten und der eigentlichen Portal-Engine zusammen. Dieses Modell findet sich vor allem bei den grossen Plattformanbietern, von denen traditionell jeweils der Appserver-Teil stammt.




Smart Enterprise Suite (SES): Hier liegt der Fokus auf einer Kombination von Portal, Such- und Klassifikations-Engine, Content-Management- und Business-Intelligence-Tools sowie Kollaborationstechnologien. Die "Pure-Plays" verfolgen diesen Ansatz ebenso wie andere Nicht-Plattformhersteller.




Reine APS-Portale stammen von Plattformanbietern, deren Palette auf Software aus den tieferen Schichten der gängigen Multitier-Modelle wie Betriebssystemen, Appservern und Datenbanken fusst. Ein Beispiel ist Bea Systems. Dafür, so meint zumindest ein Plumtree-Whitepaper, liege das Augenmerk in diesen Produkten weniger auf den übrigen Komponenten des Portal-Ökosystems.



Reine SES-Lösungen kommen oft von Anbietern eben dieser übrigen Komponenten, darunter Business-Intelligence und Search Engines - Beispiele dieser Kategorie sind die Suiten von CA, Hummingbird, Vignette, Broadvision und Plumtree selbst.



Kombinierte APS/SES-Suiten finden sich naturgemäss bei Herstellern, die Software aus verschiedenen Bereichen anbieten: Es handelt sich stets um Plattformanbieter, die aber nicht bloss die Datenbank oder den Appserver im Programm haben. Dazu gehören zum Beispiel IBM, SAP, Sun, Novell und Oracle - gleichsam das Musterbeispiel, weil hier Business-Intelligence- und Suchfunktionen ohnehin im Appserver enthalten sind.



Schliesslich führt Plumtree als vierte Kategorie die "traditionellen" Portale an: Diese Produkte bieten weniger Flexibilität, da sie auf bestimmte Kombinationen von Portal und zugrundeliegender Plattform fixiert sind und nicht mit offenen Standards arbeiten. Dennoch werden auch sie weiter bestehen - für Kunden, die mit der existierenden, gut funktionierenden Kombination zufrieden sind, gibt es keinen Grund zu einem Wechsel.


Marktübersicht mit Highlights

Unsere Marktübersicht führt die 15 meistbeachteten Portallösungen von 13 Anbietern auf. Wir konzentrieren uns dabei ganz auf Produkte, die sich zur Implementation eines universellen Unternehmens-Informationsportals mit Schwergewicht auf Integration der übrigen IT-Systeme und Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern des eigenen Unternehmens sowie von Geschäftspartnern eignen. Nicht berücksichtigt sind die Portal-Front-ends von CMS-, Knowledge-Management- und anderen funktionsspezifischen Paketen.



In dem breiten Angebot fallen einige Hersteller besonders auf, die in den letzten Monaten neu hinzugekommen sind oder ihre Produkte einer Generalüberholung unterzogen haben:
Broadvision hat die Produktpalette per Mitte letzten Jahres komplett neu gestaltet und mit Version 7 - derzeit ist bereits 7.1 aktuell - auf eine solide technische Basis mit Support für XML und Web Services gestellt. Das Angebot umfasst hauptsächlich die Portallösung One-to-One Portal, das E-Commerce-fokussierte One-to-One Commerce und das CMS One-to-One Content. Ganz neu ist das Resultat einer Kooperation mit Sun: Unter dem Label "Sun Enterprise Portal" wird eine Komplettlösung aus Hardware, Software und Consulting offeriert, die in den drei Stufen Standard, Enhanced und Top zu Fixpreisen ab 173'000 Franken erhältlich ist - Sun verspricht, mit dem Angebot sei innerhalb von drei Wochen ein hochpersonalisierbares Self-Service-Unternehmensportal einzurichten. Hardware, Basissoftware (Sun ONE Appserver und Directory Server) sowie die Consulting-Services kommen von Sun, als Portalsoftware kommt das Broadvision-Produkt One-to-One Enterprise zum Einsatz.




Plumtree bringt seine Portallösung in einen erweiterten Kontext: Unter dem Begriff "The Enterprise Web" postuliert der Portalspezialist ein "neues Paradigma zum Erstellen und Verwalten von Web-Applikationen". Neben der eigentlichen Portalsoftware, die als gemeinsames Dach die Bedienung aller Aspekte durch den User vereinheitlicht, umfasst das Modell sogenannte "Foundation Services" (Business Integration, Collaboration, Content Management, Identity Management und Search), Integrationprodukte zur Einbindung weiterer Anwendungsplattformen wie Groupware und ERP sowie insbesondere auch "Composite Applications", die sich aus Web Services verschiedener Provenienz zusammensetzen und durch die Portalsoftware zu einer für den User einheitlichen Gesamtanwendung orchestriert werden - Version 5.0 der Plumtree-Portalsoftware unterstützt diese Architektur erstmals. Auch Plumtree offeriert ein spezielles Paket für den Portaleinstieg: Für 75'000 Dollar ermöglicht das im August 2002 lancierte "Portal Package" Organisationen mit bis zu 250 Mitarbeitern die Implementation einer kompletten Portallösung mit Content Publishing, Collaboration und Knowledge Management (siehe Diagramm "Die Plumtree-Architektur für das Enterprise Web").



Microsoft bringt demnächst eine neue Version des Sharepoint-Portal-Servers auf den Markt. Konzentrierte sich die erste Ausgabe noch auf Document Management, hat sich Sharepoint Portal Server 2003 zur eigentlichen Portalplattform mit Fokus auf Integration von Anwendungen und Daten aller Art gemausert - näheres siehe Kasten. Für Microsoft-orientierte Anwender auch im KMU-Bereich dürfte der vergleichsweise günstige Sharepoint Portal Server zur attraktiven Alternative zu weit kostspieligeren Lösungen werden - auch wenn Hersteller wie Sun und Plumtree ebenfalls mit Einstiegsangeboten locken.



Als neuer Player im offenbar als interessant empfundenen Portalmarkt stellte Linux-Distributor Red Hat kürzlich den hauseigenen Enterprise Portal Server vor: Wie die meisten Produkte ausser der Microsoft-Lösung basiert auch der Red-Hat-Server auf Java-Technologie. Ursprünglich war das Open-Source-basierte Produkt als Showcase für das Red Hat Web Application Framework gedacht; später hat der Hersteller die Funktionalität erweitert und bringt den Server nun als eigenständiges Produkt auf den Markt. Er läuft auf allen Java-Plattformen, die einen standardkonformen Servlet-Container mit Support für Servlet 2.2 und JSP 1.1 bieten, und unterstützt in der Grundkonfiguration die Datenbanken Oracle 8i und 9i sowie PostgreSQL 7.2x.



Die Plumtree-Architektur für das Enterprise Web



Beurteilungsmatrix für Portallösungen

James Frazee, Associate Director der Instructional Technical Services an der San Diego State University, hat eine detaillierte elfseitige Checkliste für die Beurteilung von kommerziellen Portallösungen zusammengestellt. Sie ist unter www.bris.ac.uk/ISC/portal/sdsu-portal-rubric.pdf zugänglich und bietet eine gute Basis für die Portalevaluation, obwohl einige Punkte spezifisch für Bildungsinstitute gelten und generell bei Personalaspekten von "SDSU staff" die Rede ist.



Die Beurteilungsmatrix führt zu jedem Punkt die drei Stufen "Insufficient" (0 Punkte), "Adequate" (ein Punkt) und "Excellent" (zwei Punkte) mit der jeweilgen Angabe der für eine bestimmte Stufe notwendigen Features an. Die Summe aller Punkte ergibt das Rating für einen bestimmten Anbieter.




Ein Beispiel: Bei der E-Mail-Einbindung unterscheidet Frazee zwischen "keine E-Mail-Integration" (Insufficient), "Portal integriert bloss eine proprietäre Mail-Lösung" (Adequate) und "Support für mehrere offene Standards wie IMAP und POP" (Excellent).




Übersicht: Die 16 wichtigsten Enterprise-Portallösungen




Interviews mit Portalspezialist Broadvision: Turnaround geschafft

Im Interview legt Karl Klarmann, Verantwortlicher für das Zentraleuropa-Geschäft von Broadvision, Werdegang und Zukunftsaussichten des Unternehmens dar.



Broadvision kann aufatmen: Die Firma war einer der ersten Anbieter von Portallösungen mit Schwergewicht auf E-Commerce-Anwendungen. Nach turbulenten Zeiten und einer drastischen Kostenreduktion um 42 Prozent, die zum grössten Teil durch Abbau des Mitarbeiterbestandes und Abstossen von Immobilien erzielt wurde, steht das Unternehmen heute solide da: Man war im letzten Quartal 2002 erstmals wieder pro forma profitabel. InfoWeek sprach mit Karl Klarmann, der seit Oktober 2002 als Vice President Central and Eastern Europa amtet.




Herr Klarmann, wie steht Broadvision heute da?

Im letzten Jahr haben wir die gesamten Produkte mit Version 7 auf den neuesten technologischen Stand gebracht. Wir konnten nicht zuletzt dadurch viele Neukunden anziehen - mittlerweile machen wir 40 Prozent unseres Lizenzgeschäfts mit Neuakquisitionen. Das ist ein interessanter Wert, zumal in der Branche sehr viele vor allem von den existierenden Kunden leben. Ausserdem zeigt uns dies, dass wir mit der neuesten Version ein konkurrenzfähiges Produkt haben. Wir haben zudem 115 Millionen Cash zur Verfügung - insgesamt stehen alle Signale auf Überleben und darüber hinaus; das ist in der Softwarebranche heute nicht selbstverständlich.



Was sind aus Ihrer Sicht die Aufgaben eines Portals?

Wir sehen uns nicht im Kerngeschäft des Kunden, sondern am Front-end: Das Kerngeschäft ist Sache der meist bereits bestehenden zentralen Systeme; unsere Aufgabe ist es, diese Geschäftsprozesse zu den Mitarbeitern (via Intranet), Kunden (via E-Commerce) und Geschäftspartnern zu bringen (übers Extranet). Besonders wichtig ist uns der Einbezug aller beteiligten Parteien; wir sprechen gerne vom "Multi-Constituent Portal". Dabei richten wir uns vor allem auf sofort einsetzbare Anwendungen aus: Der Kunde will keinen Werkzeugkasten kaufen, sondern eine fertige Applikation. Je rascher er einen ROI sieht, desto eher ist er bereit, in die Lösung zu investieren: Er sieht dann ein klares Verhältnis zwischen Investment und tatsächlicher Cost of Ownership.



Also möglichst wenig Eigenentwicklung durch den Kunden?

Einerseits sollte das die Ausrichtung sein, andererseits müssen aber doch offene Schnittstellen jede denkbare Weiterentwicklung ermöglichen. Ganz ohne Eigenentwicklung wird es nicht gehen - mit dem Anzug von der Stange lässt es sich bei Software nicht leben. Aber: Es ist immer mehr so, dass man sich mit den gebotenen Standardbausteinen schnell die passende Lösung im Fertighaus-Stil zusammenbauen kann.



Welche Art von Kunden ist Ihre Zielgruppe?

Für uns sind vor allem Kunden interessant, die ein komplexes technisches Umfeld haben. Für eine ganz einfache Portallösung wäre der Einsatz unserer Lösung wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen; je schwieriger das Umfeld wird, desto besser stellen wir uns dar. Das liegt unter anderem an unserer mittlerweile 10-jährigen Erfahrung - wir sind kein Newcomer! In der Schweiz haben wir zum Beispiel die Mettler-Toledo-Gruppe, die mit über 60'000 Produkten und weltweiter Präsenz optimal von unserer Lösung profitiert.



Wie wirkt sich der Eintritt von Microsoft in den Portalmarkt auf Ihr Business aus?

Gegen Microsoft wollen wir uns nicht positionieren. Wer einen reinen Microsoft-Shop hat, wird nicht unbedingt Broadvision einführen. Wenn aber mehrere Plattformen zusammengebracht werden müssen, ist unsere Lösung eine sehr sinnvolle Investition - eine Situation, die übrigens durch Fusionen von kleineren Unternehmen mit unterschiedlicher IT-Infrastruktur immer häufiger anzutreffen ist -, und hier haben wir unsere Kompetenz auch schon oft bewiesen. Am meisten treten wir gegen eigenentwickelte Lösungen an. Ich mache jeweils folgenden Vergleich: Es ist bei einer Bergbesteigung einfacher, zunächst den Lift zu nehmen, der vier Fünftel der Höhe macht, und nur die restlichen 20 Prozent selbst zu erklimmen - dann fällt allerdings die Freude für den passionierten Bergsteiger weg. Analog bei der Portaleinführung: Mit einer fertigen Portallösung leidet der Ehrgeiz der internen Entwickler, aber es ist sicherlich der schnellere und lukrativere Weg.



Wie sehen Sie die Zukunft der Unternehmensportale?

Äusserst wichtig ist die Integration der Back-end-Systeme. Die sind nämlich traditionell unbeweglich wie ein Klumpen Blei. Ein Portal hilft hier, Beweglichkeit und Flexibilität zu erzeugen. Stellen Sie sich vor, was passiert, wenn plötzlich das gesamte in allen Back-end-Systemen enthaltene Wissen und die Business-Prozesse jedermann am Front-end zugänglich sind. Wir sind noch nicht soweit, diese Flexibilität zu haben - nur schon vom Mindset her, alle Prozesse zu öffnen und womöglich sogar den Mitbewerbern zugänglich zu machen. Aber das wird mit Technologien wie Web Services und UDDI unweigerlich kommen.




Microsoft Sharepoint Portal Server 2003

Im Zug der Einführung von Windows Server 2003 steht Microsoft auch vor der Lancierung einer Neuausgabe der Sharepoint-Plattform, die sich aus dem Sharepoint Portal Server und den Sharepoint Services zusammensetzt. Die neue Version wird die traditionellen Portalanbieter in manchen Szenarien stark konkurrieren und insbesondere bestehende Microsoft-Umgebungen davon abhalten, sich für die Portallösung auf andere Produkte zu verlegen. Ein aktuelles Beispiel ist der Zürcher Kantonsrat, dessen teilweise auch öffentlich zugängliches Ratsinformationssystem RIS bereits heute auf der ersten Sharepoint-Version läuft. Von einer Demo der neuen Möglichkeiten zeigten sich Vertreter der Parlamentsdienste und des Kantonsrats begeistert; gegenwärtig wird evaluiert, ob der neue Sharepoint-Server als Basis für ein erweitertes Intranet- und Dokumentenablageportal eingesetzt und das bestehende rudimentäre Kantonsrats-Extranet durch eine Sharepoint-Lösung ersetzt werden soll.



Die neuen Möglichkeiten der Sharepoint-Version 2003 in Kürze: Einer der Kernpunkte der neuen Version ist die deutlich engere Integration mit der neuesten Office-Version; das Hauptziel ist die Verbesserung der Zusammenarbeit im Unternehmen zwischen verschiedenen Abteilungen und Teams. Die erweiterten Sharepoint Services, die in Office integriert sind, ermöglichen den direkten Zugang auf die Collaboration-Funktionen aus den Office-Applikationen und -Dokumenten heraus. Für den Office-User verschmilzt die Arbeit am Word- oder Excel-Dokument völlig mit der Portalnutzung. Interessant sind auch die Sub-Sites: Neu können Arbeitsbereiche nach Themen, Teams und Personen getrennt geführt werden.




Der Sharepoint Server 2003 bietet via Web Services, Web Parts (das Äquivalent zu den Portlets der Java-Welt) und XML sehr weitgehende Integrationsmöglichkeiten für externe Daten und Applikationen. Dazu kommen zahlreiche Standard-Connectors zu gängigen Applikationen und Datenquellen wie SAP und Siebel.



Ebenfalls integriert sind ausgedehnte Suchfunktionen, mit denen sich auch externe Datenquellen indexieren lassen. Die Document-Management-Features der neuen Version erlauben nun, neben reinen Dokumenten auch andere Informationen einzubeziehen.



Stark erweitert wurden die Personalisierungsfunktionen, darunter "MySite" sowie Abonnemente auf bestimmte Inhalte mit automatischer Benachrichtigung bei Änderungen. Interessant ist auch das Audienzen-Konzept, mit dem Informationen in der Organisation aktiv verteilt werden. Die Administration der Berechtigungen wird durch Verknüpfung mit dem Active Directory erleichtert; dies ermöglicht Single-Sign-On und vermeidet das redundante Führen von Benutzern in mehreren Systemen.



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