Wingo streicht hinterrücks Roaming-Option

Wingo streicht hinterrücks Roaming-Option

Wingo streicht hinterrücks Roaming-Option

(Quelle: SITM)
10. Januar 2020 -  Wer bei Wingo die maximal acht Gigabyte Datenvolumen aufgebraucht hatte, konnte bisher im Ausland von einem kostenlosen Zusatz-Gigabyte profitieren. Jetzt ist die Option verschwunden, und es muss ein teures Datenpaket gelöst werden.
Oliver Zadori von Dschungelkompass.ch hat sich die Website von Wingo wieder einmal angeschaut und dabei etwas entdeckt: Swisscoms Online-only-Tochter hat stillschweigend die Roaming-Option "Easy Surf Europe" aus dem Angebot gestrichen. Mit dieser Option erhielten Wingo-Kunden bisher ein zusätzliches Gratis-Gigabyte zum Surfen in der EU. Im "Fair Flat"-Abo inbegriffen sind standardmässig zwei Gigabyte für die Schweiz und Europa. Neu kann ein zusätzliches Gigabyte im Ausland bis zu 15 Franken kosten.

Die zwei Inklusiv-Gigabytes gelten nach wie vor für die Schweiz und Europa. Vom dritten bis zum achten GB werden je fünf Franken zusätzlich verrechnet. Gerät man über 8 GB Gesamtverbrauch, kann in der Schweiz weiter gesurft werden. Im Ausland dagegen wird der Datenverkehr gesperrt. Bisher gab es immer noch ein Gratis-Gigabyte fürs Datenroaming, auch wenn man in der Schweiz die acht Gigabyte schon aufgebraucht hatte. Neu ist das Datenroaming dann nur noch mit einem "Travel Data"-Paket weiter möglich – und dieses kostet zum Beispiel für 1 GB 15 Franken. (ubi)
Weitere Artikel zum Thema
 • Schweizer Mobilfunk: Gesprächsqualität gut, Roaming sorgt für Kritik
 • Mobile-Carrier im Roaming-Check

Vorherige News
 
Nächste News

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
Antwort
Name
E-Mail
NEWSLETTER ABONNIEREN
Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter mit den wichtigsten ICT-Meldungen
SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2020/01
Schwerpunkt:
• Software-Entwicklung in der Schweiz
• Marktübersicht: Schritt für Schritt zur Individualsoftware
• Nearshoring-Varianten nahtlos anpassen
• So wird bei Abacus und Opacc gearbeitet
• Progressive Web Apps vs. native Apps
Zum Inhaltsverzeichnis
SPONSOREN & PARTNER