SSD-Einführung in Europa zieht weiter an

SSD-Einführung in Europa zieht weiter an

30. Juli 2018 - Die Einführung von Solid-State-Drives (SSD) in Notebooks und Desktops in Europa steigt weiter an. Die sinkenden Preise sind massgeblich dafür verantwortlich, sagt Context.
Wie Context bekannt gibt, steigt der Marktanteil an Geräten mit Solid-State-Drives (SSD) in Europa weiter an. Als Mitgrund sieht Context die sinkenden Preise von SSDs, die nach einem Preisanstieg im Jahr 2017 im laufenden Jahr wieder stark gefallen sind. So bezahlte man 2017 im Durchschnitt noch 89 Euro für eine 256-GB-SSD, heute sind es noch 71 Euro.

In Notebooks werden am meisten SSDs verbaut: Rund 53 Prozent aller gelieferten Notebooks im zweiten Quartal in Europa waren mit Solid-State-Drives ausgestattet, im Vorjahr waren es im gleichen Quartal noch 41 Prozent. Bei Desktop-PCs stieg der Anteil von 27 auf 38 Prozent an. In der Schweiz scheint der Trend schon weiter zu sein und vielleicht schon wieder etwas am abflachen: Während im zweiten Quartal 2017 noch 65 Prozent aller Notebooks mit SSDs bestückt waren, ging dieser Wert auf 62 Prozent in diesem Jahr zurück. Etwas schwächer als im Durchschnitt sei die Anpassung in Osteuropa, aber auch dort können man im Schnitt ein stetiges Wachstum erleben, so Context.

"Der Anstieg bei Notebooks und Desktops wurde durch einen Anstieg des Absatzes von SSD-basierten Systemen in Verbindung mit einem Rückgang der Produkte mit traditionellen Festplatten getrieben", sagte Marie-Christine Pygott von Context. "Auch im Vergleich zum ersten Quartal 2018, als 51% der Notebooks und 35% der Desktops auf der neueren Speichertechnologie basierten, stiegen die SSD-Akzeptanzraten ebenfalls an." (win)

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