Swiss Made Software

Von Ohnmacht zu Macht

Von Ohnmacht zu Macht

Artikel erschienen in IT Magazine 2018/07

Gespräche auf Vorstandsebene

"Wenn das Thema nicht relevant wäre, würden wir als Start-up kaum zwei Tage nach dem Start Gespräche auf Vorstands­ebene mit Unternehmen führen, die 50 bis 100 Milliarden Umsatz machen", erzählt Aschberger. Dass da der eine oder andere etwas ruppig ist, liegt in der Natur der Sache.

Für die Schweiz ist das Thema aus zwei Gründen relevant: Erstens steht die Revision des heimischen Datenschutzgesetzes an, die im Schatten der EU erfolgt. Zweitens reicht es für Schweizer Unternehmen, Kunden aus der EU zu haben, um der DSGVO zu unterliegen. Ausserdem sieht Aschberger im "Swiss Made" einen Qualitätsgaranten und ein gutes Verkaufsargument für die EU.
Nach Ablauf der ersten Fristen will das Unternehmen Leaderboards publizieren, um zu zeigen, welche Unternehmen wie zeitnah reagieren. Das dürfte auch Datenschutzbehörden interessieren. Anstatt in der Flut der Einzelbeschwerden unterzugehen, ist es praktischer, bei Vermittlern wie One.Thing.Less anzuklopfen. Diese können klar sagen, ob es Unternehmen gibt, die besonders häufig nicht reagieren, deren Verstoss also möglicherweise systematisch ist und die deswegen in der Prioritätsliste der Aufsichtsbehörden an oberste Stelle gehören. Es bleibt spannend.
Seite 2 von 2
 

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER