Spannender Controller fürs smarte Heim

Spannender Controller fürs smarte Heim

Artikel erschienen in IT Magazine 2016/07
Ein Ziel von Nuimo ist es, das Smartphone im Smart Home überflüssig zu machen. Hier aber liegt ein Schwachpunkt des Systems. Ohne Smartphone oder Tablet läuft bei Nuimo gar nichts, denn Nuimo braucht das Smartphone, über das es via Bluetooth permanent verbunden sein will, für die Kommunikation mit den Endgeräten. Das kann mühsam sein, wenn man am Telefon Bluetooth nicht immer aktiviert haben will oder – aufgrund der geringen Bluetooth-Reichweite – das Handy in einem anderen Zimmer als Nuimo ist. Und somit wünscht man sich, dass Senic die Vernetzung mittels WLAN gelöst hätte und Nuimo damit unabhängig von einem Zweitgerät wäre.

Noch nicht ganz ausgereift

Die Inbetriebnahme von Nuimo ist kinderleicht: App auf dem Smartphone oder Tablet installieren, Bluetooth sowie Nuimo einschalten, und schon sucht die App selbst nach Smart Devices, die mit Nuimo gesteuert werden können. Einfacher geht’s nicht.
In der von uns getesteten Beta-Version liess sich Nuimo mit vier Anwendungen verbinden: Apple Music, LIFX, Philips Hue und Sonos. Getestet haben wir mangels LIFX-Lichtern und Sonos-Anlage mit Apple Music und den Hue-LED-Lampen. Gerade für Hue ist Nuimo prädestiniert, hat man doch nicht immer Lust, das Smartphone hervor zu nehmen, um Licht zu machen. Mittels Klick auf Nuimo, hier gibt es auch haptisches Feedback, kann man die Lampen ein- und ausschalten. Mittels Wisch nach links und rechts auf der Touch-Oberfläche ändert man die Farben. Dreht man am Aluring, dimmt man die Lampen. Ausserdem kann man auch Gestenkontrollen definieren, so dass bei einem Wink von links nach rechts zum Beispiel alle Lampen blau werden – je nachdem, was man in der individuell konfigurierbaren Steuerung ausgewählt hat. In der Theorie ist das Ganze sehr intuitiv und durchdacht. In der Praxis aber reagiert die Touch-Steuerung oftmals nicht auf Befehle, während die Gestensteuerung etwas überempfindlich scheint. Zudem verliert Nuimo in regelmässigen Abständen die Verbindung zu den Lampen. Diese Punkte sind den Nuimo-Machern aber bekannt und sollen mittels Software-Update noch behoben werden.

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