Schweizer Informatiker wollen zu Google, Microsoft oder Swisscom

Schweizer Informatiker wollen zu Google, Microsoft oder Swisscom

10. Dezember 2015 - Gemäss einer aktuellen Studie ist Google für Schweizer Informatiker nach wie vor der begehrteste Arbeitgeber in der Schweiz. Die SBB konnte im Vergleich zum Vorjahr zehn Plätze gut machen.

Über ein Drittel will den Job wechseln

Auf einer Skala von eins bis zehn liegt die durchschnittliche Zufriedenheitsrate der IT-Spezialisten bei 6,9 Punkten. Die weiblichen IT-Professionals sind dabei mit durchschnittlich 6,2 Punkten unzufriedener sind als ihre männlichen Arbeitskollegen, die mit 7,0 Punkten ihre Zufriedenheit bei der Arbeit ein bisschen höher einstufen. Darüber hinaus ist fast ein Drittel aller Arbeitnehmerinnen daran interessiert, ihren Job in den kommenden sechs Monaten zu wechseln. Bei den männlichen IT-Spezialisten liegt dasselbe Interesse bei über einem Drittel. Darüber hinaus würden nur gerade 26 Prozent aller IT-Professionals ihren momentanen Arbeitgeber weiterempfehlen. Dem gegenüber sind 34 Prozent aller IT-Arbeitnehmer daran interessiert, sich im Verlauf des kommenden Jahres einen neuen Arbeitgeber zu suchen. 26 Prozent aller Befragten erhoffen sich durch einen Jobwechsel eine bessere finanzielle Vergütung und bessere Zusatzleistungen.
Wie schon in den vergangenen Studien zeigt sich ein Gefälle zwischen dem Lohn von männlichen und weiblichen Informatikern. So verdienen männliche Arbeitnehmer mit 103'624 Franken pro Jahr rund 5000 Franken mehr als die weiblichen IT-Spezialisten, die im Schnitt 98'190 Franken jährlich verdienen.

Die Befragten

An der aktuellen Studie haben insgesamt 311 IT-Fachkräfte teilgenommen. Die Befragten sind im Schnitt 32,4 Jahre alt und haben 7,9 Jahre Berufserfahrung. Ein Grossteil aller befragten Studienteilnehmer verfügt über einen akademischen Abschluss in einem Informatikstudiengang.
In der Studie zeigen sich bei den Geschlechtern signifikante Unterschiede. So waren von den insgesamt 311 befragten Teilnehmern gerade einmal 44 weiblich, was einem Anteil von 14 Prozent entspricht. Die Studienteilnehmerinnen waren durchschnittlich 31 Jahre alt und arbeiteten seit 6,8 Jahren in der IT-Branche. Die 262 männlichen Studienteilnehmer waren mit einem Altersdurchschnitt von 32,6 Jahren ein bisschen älter als die befragten Frauen. Darüber hinaus hatten die männlichen IT-Spezialisten mit 8,1 Jahren rund 1,3 Jahre mehr Berufserfahrung als das Gros aller teilnehmenden Frauen.
Mit 32 Prozent arbeitet der grösste Teil der befragten IT-Spezialisten in der Software- und Computerservice-Branche. Auf dem zweiten Platz finden sich mit elf Prozent die Finanzdienstleister, gefolgt von der Telekommunikationsbranche auf Rang drei mit neun Prozent. (asp)
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