Weniger ERP ist mehr

Weniger ERP ist mehr

Artikel erschienen in IT Magazine 2014/06

Übersicht durch Reduktion


Moco zielt mit dieser Strategie klar auf ein bestimmtes Kundensegment: Agenturen sowie Dienstleistungsunternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern. Das Herzstück dabei ist das Reporting, das auf einen Blick Auskunft gibt über Kenngrössen wie Arbeitsvorrat, Verrechenbarkeit und Projektfinanzen. Dazu kommen aussagekräftige Grafiken, die zum Beispiel verrechenbare und nicht verrechenbare Stunden gegenüberstellen. Von dort lässt sich in die einzelnen Teilbereiche zoomen, um mehr Detailinformationen zu erhalten.
Im Wesentlichen besteht die Anwendung aber aus vier Funktionen. Die Funktion Akquise zeigt den Stand der Leads an und trifft Umsatzvorhersagen. So wird vermieden, dass der Verkauf erst in den Fokus rückt, wenn für die Auslastung benötigte neue Aufträge fehlen.
Unter der Funktion Planung ist ersichtlich, wie viele Arbeitstage im Projekt noch übrig sind und wann was eingeplant wird. Bei der Funktion Zeiterfassung kann abgelesen werden, wie viel Zeit von wem wofür und wann aufgewendet wurde. Das Zeiterfassungs-Modul sticht auch dadurch hervor, dass es dazu eine Mobile-App gibt. Ein Mitarbeiter kann so seine Stunden auf dem Nachhauseweg erfassen. «Wir könnten auch mehr Funktionen in die Mobile-App packen, aber in der Praxis bedient man die Lösung via Laptop oder Desktop. Reduce to the max», so Tobias Miesel. Und schliesslich die Abrechnungs-Funktion: Hier soll schnell klar werden, was mittlerweile verrechenbar ist. Zudem kann die entsprechende Rechnung automatisch generiert und am Ende nach Bedarf angepasst werden.
Moco ist mittlerweile bei rund 50 Firmen im Einsatz, darunter Architekturbüros, IT-Beratungen, Software-Entwickler und Werbe-Agenturen. Gehostet wird das Swiss-Made-Produkt, das auf Basis von Ruby on Rails entwickelt wurde, in der Schweiz.
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