Rasante Entwicklung der Berufslehre

Rasante Entwicklung der Berufslehre

Artikel erschienen in IT Magazine 2014/01

Fachausweise und Diplom sind zu wenig bekannt


Die Fachausweise und das Diplom sind in der ICT-Branche noch zu wenig bekannt. Es gibt viel Potential für diese nach dualem Konzept gestaltete Ausbildung: 80% bis 100% im Betrieb tätig und daneben Besuch eines Vorbereitungslehrganges.
Dieser Bildungsweg mit dem eidgenössischen Fachausweis in der ersten Stufe und dem darauf aufbauenden eidgenössischen Diplom ist in anderen Berufen bereits sehr beliebt und führt dort zum so genannten «Meister».
Mit dem Projekt «ICT Competence Framework» des Berufsverbandes ICT Berufsbildung Schweiz wird angestrebt, dass die Abschlüsse von der Grund- bis zur höchsten Weiterbildung transparent sind und im europäischen Kontext klar eingeordnet werden können.

Neu: Berufslehre Betriebsinformatik


Die Berufslehre Informatik mit EFZ beginnt 2014 mit einer revidierten Bildungsverordnung (BIVO) und einem von der Wirtschaft mitgestaltetem Bildungsplan. Die Fachrichtungen Applikationsentwicklung und Systemtechnik sind gut etabliert. Diese «Profile» wurden etwas geschärft.
Die Fachrichtung Betriebsinformatik ist neu und wurde aufgrund der Bedürfnisse der Firmen entwickelt. Es ist der ICT Fachmann (frau), welcher sehr breit ausgebildet ist und im Fokus den Betrieb und Unterhalt von IT-Dienstleistungen hat. Aktuelle Unterlagen zur neuen BIVO sind bei ict-berufsbildung.ch zu finden.
Für die Grundbildung ICT heisst es nach vorne schauen und so viele Jugendliche und Erwachsene Quereinsteiger wie möglich dazu zu motivieren, in die Branche einzusteigen. Ausbildungsplätze in der ICT schaffen, das ist und bleibt das zentrale Thema für jeden Betrieb.

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