Der schnellste Tintenstrahler der Welt

Der schnellste Tintenstrahler der Welt

Artikel erschienen in IT Magazine 2013/04

Druckqualität fürs Office

Der Officejet Pro X 576dw macht optisch den Eindruck eines Laserprinters, arbeitet aber mit Tinte. Praktisch: Unter dem geschwungenen Ausgabefach findet sich Platz für Ersatzpapier. (Quelle: HP)
Nach dem Geschwindigkeitstest wollten wir wissen, wie es um die Qualität von farbigen Ausdrucken steht. Hier muss man vorwegnehmen, dass HP den Officejet Pro ganz klar als Bürodrucker vermarktet – entsprechend waren die Ansprüche beim Ausdruck von Fotos sowie grafisch komplexeren Bildern eher tief. Allerdings macht der X576dw seine Sache nicht schlecht. Die Ausdrucke sind in etwa auf Augenhöhe mit einem hochwertigen, rund 6000 Franken teuren Laser-Produktionssystem, das von der Redaktion üblicherweise verwendet wird. Farbflächen sind im Vergleich mit dem Laser etwas kräftiger, dafür sind die Farbabstufungen etwas weniger fein. In grösseren Farbflächen findet man zudem vereinzelt Flecken oder gar Streifen. Fotos wiederum machen einen etwas milchigen Eindruck im Vergleich zum Laser und sind zudem leicht gelbstichig.
(Quelle: Swiss IT Magazine)
Beim Ausdruck von Fotos beziehungsweise von vollen Flächen macht sich zudem eine Tatsache bemerkbar, die man beim Dokumentendruck aufgrund des hohen Tempos beinahe vergisst: Der Officejet ist ein Tintendrucker, entsprechend feucht und leicht gewellt kommt das Papier aus dem Printer. Und entsprechend schmiert die Tinte, wenn man unmittelbar nach dem Ausdruck mit den Fingern über den Print fährt oder mit dem Marker etwas markiert. Daran ändert auch HPs optimiertes Colorlok-Papier, das uns zum Testen mitgeliefert wurde, nicht viel.
Zum Thema Schärfe: Grundsätzlich liefert das HP-Gerät für einen Tintenstrahler ziemlich scharfe Ergebnisse. Im Vergleich zum Laser werden ganz dünne Linien und kleine Schriften zwar etwas weniger fein dargestellt. Tatsächlich erkennbar wird dieser Unterschied allerdings erst bei einer Schriftgrösse von 2 Punkten, die sich auf dem High-end-Laser noch lesen lässt, auf dem HP-Tintenspritzer jedoch nicht mehr wirklich.

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