Google hat im Heimmarkt USA, genauer im Bildungsbereich, einen Schritt vollzogen, der für Erstaunen und Ärger sorgt: Wenn Schulen in der Schullösung
Google Classroom die KI-Features des Suchriesen nicht aktivieren, können sie die Websuche auch nicht nutzen. Ein entsprechendes Pilotprojekt soll noch im November starten.
Die KI-Features sind
laut der "New York Times" (
via "Heise") zwar standardmässig deaktiviert. Doch wer sie nicht aktiviert, bekommt auch keinen Zugang zur Suche. Die Begründung ist laut Googles Bildungschef Chris Phillips die enge Verzahnung von Suche und KI.
Das Echo ist erwartbar schlecht und wird auch von politischer Seite teils scharf kritisiert. In Europa darf man der Sache wohl entspannter entgegenblicken – es scheint zumindest kaum denkbar, dass Google unter den Monopolgesetzen der EU damit durchkommt, erst recht nicht in einem so heiklen Bereich wie der Bildung.
(win)