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OpenAI kombiniert ChatGPT Chat und Work
Quelle: Depositphotos

OpenAI kombiniert ChatGPT Chat und Work

In der Desktop-App von ChatGPT führt OpenAI die bisher getrennten Oberflächen für Chat und Work in einer einheitlichen Arbeitsumgebung zusammen. Codex bleibt separat, und das Token-Kontingent für Chat/Work und Codex wird zu einem Gesamtkontingent kombiniert.
3. November 2026



ChatGPT bietet in der aktuellen Version der Desktop-App zwei separate Nutzungsmodi mit unterschiedlicher Oberfläche. Der Modus Chat dient der Konversation mit der KI, um Fragen zu stellen und Brainstorming mit Ideen durchzuführen. Der zweite Modus namens Work steht für komplexere Aufgaben zur Verfügung, die etwa eine eingehendere Recherche erfordern, inklusive Zugriff auf Dateien und Applikationen. Jetzt will OpenAI zu einer einheitlichen Chat- und Work-Benutzererfahrung zusammenführen, wie das Unternehmen Abonnenten von ChatGPT Pro per E-Mail mitgeteilt hat. Demnach beginnen in den nächsten Wochen Tests mit einer kleinen Gruppe von Usern, um Feedback zu erhalten. Basierend darauf soll die neue Nutzerumgebung dann auf weitere User ausgedehnt werden.


Mit der "Unified Chat and Work Experience" müssen ChatGPT-Nutzer nicht mehr zwischen den beiden Modi hin- und herschalten. Man kann zum Beispiel im Verlauf des gleichen Chats mit der KI eine Idee diskutieren und ChatGPT dann dazu auffordern, aus den gewonnenen Erkenntnissen eine Präsentation oder eine Website zu erstellen, das Ganze je nach Bedarf mithilfe von Plug-ins und Beizug von Dateien. Die eigentliche Programmierung mit ChatGPT Codex ist im neuen kombinierten Modus jedoch nicht inbegriffen, Codex bleibt ein separater Teil der ChatGPT-Desktop-App.
Mit der Neuerung ändert sich auch die Verrechnung des Token-Verbrauchs, wie es im E-Mail-Ankündigung an die Abonnenten heisst: "Im Rahmen dieses einheitlichen Nutzererlebnisses wird deine Nutzung von ChatGPT und Codex in den kommenden Wochen auf ein gemeinsames Kontingent angerechnet." Man gehe davon aus, dass die meisten User nicht häufiger als bisher warten müssten, bis ihr Nutzungskontingent zurückgesetzt wird. Der Verbrauch hängt dabei natürlich vom Modell und der gestellten Aufgabe ab – komplexe Aufgaben und fortgeschrittene Modelle beanspruchen das Kontingent stärker. Wie viel von dem Gesamtkontingent noch übrig ist und wann es zurückgesetzt wird, lässt sich in der App künftig unter Einstellungen -> Nutzung nachsehen. (ubi)


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