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Apple zu Patentbusse von 5,7 Milliarden Dollar verknurrt
Quelle: Depositphotos

Apple zu Patentbusse von 5,7 Milliarden Dollar verknurrt

Mit seiner Taptic Engine für haptisches Feedback soll Apple Patente des Unternehmens Taction Technology verletzt haben und deshalb 5,7 Milliarden US-Dollar Schadenersatz zahlen. Apple bestreitet den Vorwurf und geht in Berufung.
28. September 2026



Die Geschworenen an einem US-Bundesgericht in San Diego haben Apple zur Zahlung von über 5,7 Milliarden US-Dollar verurteilt, wie "CNBC" meldet. Das Urteil geht auf eine Klage der Firma Taction Technology aus dem Jahr 2021 zurück und betrifft zwei Patente des Unternehmens, die Apple verletzt haben soll. Apple erwirkte 2023 zunächst die Abweisung der Klage, doch das Bundesberufungsgericht nahm das Verfahren später wieder auf. Mit dem neuen Urteil ist der iPhone-Konzern naturgemäss nicht einverstanden. Gegenüber "CNBC" erklärte Apple: "Wir danken der Jury zwar für ihre Prüfung, sind jedoch mit dem heutigen Urteil und der zugesprochenen Schadensersatzsumme, die durch die Fakten in keiner Weise gestützt wird, überhaupt nicht einverstanden."


Bei der Klage geht es um Apples sogenannte Taptic Engine, die auf Geräten wie iPhone und Apple Watch haptisches Feedback gegeben. Taction Technology wirft Apple vor, seine patentierte Technologie in Apples Geräten zu verwenden, ohne dafür Lizenzgebühren zu zahlen. Apple hält dagegen, man verwende keine Technologie von Taction: "Die Taptic Engine von Apple unterscheidet sich grundlegend von der Technologie von Taction, was durch die von Taction selbst durchgeführten Tests der Apple-Produkte im Rahmen des Verfahrens bestätigt wurde. Apple nutzt die Technologie von Taction nicht, und wir werden Berufung einlegen." Es kann gut sein, dass in einem Berufungsverfahren die Höhe der Schadenersatzzahlungen reduziert oder diese ganz gestrichen wird. (ubi)


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