Der Orion-Browser wird für Windows entwickelt und soll gegen Ende 2026 erscheinen. Einen entsprechenden
Zeitplan hat Kagi, das Unternehmen hinter Orion, bereits Ende 2025 genannt. Über den aktuellen Stand der Arbeiten berichtet nun "
Thurrott" auf Grundlage mehrerer Newsletter des Entwicklerteams.
Die Windows-Version erhält eine native Oberfläche auf Basis von C# und WinUI 3. Backend und Browserkern werden in C++ entwickelt. Lesezeichen, Verlauf, Profile, Dunkelmodus, gespeicherte Einstellungen und eine kompakte Tab-Ansicht seien bereits umgesetzt. Bei der Tab-Verwaltung, der Synchronisation zwischen Plattformen, dem Passwortmanager und der Unterstützung für Erweiterungen seien die Arbeiten noch nicht abgeschlossen.
Als Rendering-Engine nutzt Orion grundsätzlich Webkit, das auch Safari zugrunde liegt. Unter Windows soll der Browser zusätzlich Blink unterstützen. Noch ist allerdings unklar, ob sich die Engine frei wählen lässt oder Blink zunächst nur als experimentelle Funktion verfügbar sein wird.
Hinzu kommt die Unterstützung für Erweiterungen aus den Ökosystemen von Safari, Chrome und Firefox. Der Browser ist aktuell für MacOS, iOS und iPadOS erhältlich. Für Linux steht eine Beta für x86-64 und ARM64
bereit. Wann eine erste Windows-Version zum Ausprobieren erscheint, ist noch nicht bekannt.
(dow)